teilt viel dann machen viele mit? ähmmm

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Ich teile das, damit es viele sehen, damit alle mitmachen …

oder wie Facebook mittlerweile nicht mehr funktioniert.

Manche Sachen gehen mir so dermaßen auf dem Senkel. Sie zeugen davon dass wieder jeder gegen jeden vorgehen möchte.

Bestes Beispiel: Es gibt eine Veranstaltung: Ich kaufe kein Feuerwerk 2019.

Wieso das mir auf den Senkel geht? Weil alle die nicht teilnehmen gleich doof angesehen werden. Ohne zu hinterfragen ob sie nun tatsächlich Feuerwerk kaufen würden oder nicht.

Ich nehme nicht an solchen Veranstaltungen teil und ich möchte auch nicht dazu eingeladen werden. Denn ich finde diese Art der „Ich gebe Kund das ich ein besserer Mensch bin“ nicht gut. Da denkt keiner drüber nach, was das am Ende für Auswirkungen hat. Nicht die, die man sich erwünscht.

Anstelle das alle im Stillen einfach so ohne es groß herum zu posaunen bissel mehr Rücksicht aufeinander nehmen, muss es mit vollem Tatarata heraus und in die Welt geschrien werden. Wozu eigentlich? Soll das etwa andere Animieren? Tut es das? Ehrliche Antwort: NEIN.

Dieses Jahr war das erste Mal so ein Shitstorm gegen private Feuerwerke und das Wochenlang im Vorfeld schon, dass es eigentlich deutlich hätte weniger knallen müssen und nur noch an Silvester selbst. Doch was ist tatsächlich zum Jahreswechsel gewesen? Es war deutlich mehr, es war deutlich länger und es wird jetzt noch geknallt. Wirkung verfehlt würde ich sagen.

Bevor also wieder einer mir behauptet, wenn man es in Facebook nur oft genug zeigt ändern die Menschen ihre Meinung, dann möchte ich ordentliche Beweise für diese Behauptung, denn im Moment sehe ich nur das es negative Auswirkungen hat. Jeder gegen Jeden.

Solche Beiträge haben ja im Grunde, wenn man Facebook mal etwas länger beobachtet, die gleiche Wirkung wie die Kettenbriefe. Da gibt es die Teilnehmer dies ich dabei wahrscheinlich etwas besser fühlen dann gibt es die absoluten Verweigerer die lassen es im Sande verlaufen und weg ist es aus den Gedanken. Der Rest wird einfach nur ausgeblendet, fertig.

Wo bleibt da der positive Sinne?

Ich hab‘s allen gezeigt ich bin dabei? Das ist nicht positiv das ist noch nicht einmal neutral sondern wie gesagt, das bewegt: Jeder gegen Jeden. Ich bin gegen Feuerwerk warum du nicht. Diese Frage wurde mir tatsächlich schon mal gestellt ohne mich überhaupt danach gefragt zu haben wie ich das mit dem Feuerwerk sehe.

Für einen selbst mag es im ersten Moment sinnig erscheinen, vor allem zu den Anfängen von Facebook war es das auch noch. Man denkt das folgende Aussage damit erzeugt wird: „Hey ich bin dabei kommt macht mit.“

In Facebook aber funktioniert dieses Prinzip nicht mehr. In den Anfängen da hat es tatsächlich so funktioniert. Doch die Zeiten haben sich deutlich geändert. Heute bewirkt es eher folgende Aussage: „Ich bin dabei, siehst du, ich bin besser als andere und wenn du nicht mit machst bist du …“

Facebook ist ein Machtinstrument das man, wenn man etwas bewirken möchte, erst einmal beobachten sollte, um zu sehen wie die Wirkungen tatsächlich im Nachhinein sind, ihr werdet euch wundern was ihr dabei alles feststellen könntet. Doch dieser Zeitaufwand ist den meisten zu viel. Sie glauben noch daran das alles teilen Sinn macht.

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vom zwischen den Stühlen stehen

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Der wichtigste Aufreger der Nation…

und es gibt nichts Wichtigeres als das!

Eigentlich dachte ich, jeder kehr erst einmal vor seiner eigenen Türe und damit sollte ein jeder beschäftigt genug sein als das er sich über andere Gedanken machen kann, doch dem ist seit langem ja schon nicht mehr so.

Dank FB wird es zur Massenstimmung. Menschen werden regelrecht Mobilisiert. Es ist wie eine … ja, wie eine Welle.

Warum sich auch über sich selbst einmal Gedanken machen wenn man in FB nur ein Bildchen teilen muss in dem man andere für ihre möglichen Fehler verurteilt. Das Prinzip funktioniert allerdings nicht nur beim heutigen Thema so, sondern eigentlich bei allem.

Dann teilen sich die Menschen in Lager auf, die einen sind dafür, die anderen dagegen, aber keiner, wirklich keiner kümmert sich um seine eigenen Belange. Es ist viel wichtiger die anderen zu beeinflussen. Und wenn man sie beeinflussen muss dann natürlich so, dass sie komplett das Lager wechseln müssen. Kompromisse die vielleicht beiden gerecht werden würden sind ein NOGO denn das wäre ja … ja, was eigentlich?

So ist es auch bei dem Thema Feuerwerk.

Kurz vorweg ich hatte selbst einen Hund der sich bei jedem Böller unter dem Bett versteckte und sogar sich versuchte unter meinem Kopf zu verstecken weil der laute Krach der Böller ihn erschreckte. Womit er zurechtkam waren die Bunten Farben und das Farbenspiel das kaum und wenn dann nur wenig erschreckende Geräusche machte wie die Raketen die zwar ein Lautes Zisch von sich gaben und irgendwo in weiter Ferne ein kleines Wumm aber im Großen und Ganzen seine Ohren keinen Schreck Moment erlitten.

Ich habe mich tatsächlich sogar als Kind schon immer gefragt was diese lauten und immer durch Garagentore verstärkten Böller für einen Sinn machen außer das sie Laut sind. Das hielt bis ins Erwachsenen Alter an. Warum laut sein am Jahreswechsel wo doch tatsächlich niemand mehr wirklich an die alten Geister/Geschichten glaubt die damit vertrieben werden sollten. Und wenn man laut sein will warum besorg man sich nicht dann eine Trommel? Und macht damit krach?

Ich bin wie immer zwischen den Stühlen ich kann verstehen das die Menschen gegen Feuerwerk sind denn Tiere und unsere Umwelt das ist etwas sehr wichtiges.

Andererseits fände ich es schade wenn die Tradition bunte Farben in den Himmel zu senden gänzlich aus der Welt geschafft werden würde. Es ist doch im Grunde das was Silvester ausmacht. Es gehört einfach dazu. Ich kann mir nicht vorstellen Silvester ohne das kunterbunte Leuchten am Himmel und wenn ich ehrlich bin möchte ich es auch gar nicht. Aber nicht so wie die letzten Jahre. Nicht in der Masse nicht in der Stärke und vor allem nicht so laut.

Natürlich wenn ich dann sehe wie viele Einzelpersonen ganze Einkaufswagen voll mit Batterien und Raketen für sich selbst beanspruchen und meist noch nach mehr gieren, das sie eh nicht an einem Abend verschießen können, werde auch ich etwas unruhig. Da ist doch schon klar dass wieder das ganze Jahr irgendwo irgendwer Feuerwerk macht. Und alle drücken ein Auge zu, weil war ja nur kurz. Anfang Dezember drückt man dann ein Auge zu weil: Ist ja bald Silvester. NEIN. Feuerwerk wenn, dann bitte nur an Silvester weder ein Tag davor noch ein Tag danach! Genau in dieser einen Nacht. Von Abends ab an damit die kleinen es auch sehen können. Denn für die ist es etwas unbeschreiblich Schönes.

Reicht es nicht aus in dieser einen Nacht das Feuerwerk zu entzünden? Muss man es tatsächlich schon Monate vorher machen? Warum, was bedeutet es vorher schon das Feuerwerk zu zünden? Wo bleibt da das besondere dieser einen Nacht? Es geht Gänzlich verloren.

Da sollte jeder einmal drüber nachdenken ob es nicht besser wäre sich auf die eine Nacht wirklich ernsthaft zu beschränken und gerade die jüngere Generation die es ganz gerne nutzt um Cool zu wirken. NEIN, das ist weder cool noch sonst etwas. Das ist einfach etwas das keinen Sinn ergibt, jedoch diese Generation macht gerne etwas das keinen Sinn ergibt. Und das hat nichts mit meinem Alter zu tun. Ich hatte schon immer das Gefühl das es keinen Sinn ergibt. Ihr etwa nicht? Was für einen Sinn macht es das? Also vorher schon zu Böllern und überhaupt zu Böllern? Was macht das in einem Aus? Warum macht man das?

Nun zurück aber zum eigentlichen zwischen den Stühlen stehen. Die gegen Feuerwerk sind werden mich also jetzt verurteilen weil ich doch Feuerwerk an Silvester haben möchte und die dafür sind werden mich verurteilen weil ich es gern deutlich reduziert hätte.

Man mag mich also jetzt wie alle anderen beschimpfen und verurteilen. Ich bleibe bei meiner Meinung.

Schlimm?

Wer mich kennt weiß das es mir öfter so geht. Ich stehe öfter mal einfach so zwischen den Meinungen und entdecke auf der einen Seite etwas und auf der anderen und auf beiden Entdecke ich auch immer wieder etwas das irgendwie nicht passt.

Warum sollte ich also wie alle anderen im Herdentrieb hinterherlaufen und mich auf eine Seite stellen? Das liegt mir fern.

Verzeiht.

Wenn Erwachsene wie im Kindergarten ihre Hassgefühle loslassen …

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… oder anders gesagt: Haltet mich daraus ich entscheide selbst wer meine Freunde sind!

Heute mal etwas das ich allgemein als ein NOGO betrachte.  Nicht weil ich zu gut für diese Welt bin, sondern weil man manches Mal auch anderen die Laune verderben kann.

Es gibt Momente da kommt man mit Menschen nicht klar und hat Zoff mit anderen Menschen. Das ist völlig normal denn nicht jeder verhält sich gegenüber jedem gut. Jeder kann es nicht jedem Recht machen und manches Mal benehmen sich auch Menschen anderen gegenüber mies.

In der Regel hilft es am ehesten diesen Menschen einfach aus dem Wege zu gehen, doch häufig hat man einen gleichen Partykreis oder gemeinsame Freunde, beliebte gemeinsame Locations etc. Sich da dann aus dem Weg zu gehen würde bedeuten auf eine solche Party zu verzichten. Das wäre Unfug. Warum sollte man? Weil die eine Person da ist?

Also begegnet man sich auf der einen oder anderen Party als „nicht Freunde“ sondern als „Feinde“. Das alles ist auch noch völlig okay. Wie ich schon sagte es gibt immer Gründe andere Menschen nicht zu mögen.

Der gesamten Partygesellschaft allerdings mitzuteilen wie stark diese negativen persönlichen Gefühle sind, die gar nichts damit zu tun hat und somit der Party einen miesen Beigeschmack zu geben (auf jeden Fall für die Jenigen die es mitbekommen) ist für mich ein absolutes NOGO.

Was haben die anderen Partygäste und die Partyorganisatoren, Location Betreiber mit dem Problem das diese Personen miteinander haben zu tun? Muss wirklich jeder wissen wie verletzt man selbst ist? Und wie negativ man beim Anblick einer Person geladen ist? NEIN!!!

Denn das geht den anderen nichts an,  es ist immer ein Teil zwischen dem einen und dem anderen! Mag man den einen Menschen auch noch so für ein XYZ halten. Andere sehen das anders, seine Freunde warnen wie manche es zu rechtfertigen glauben, wie ich es früher auch tat, hilft niemanden und schürt nur mehr den Hass. Das auf die Seite ziehen wollen. weil man sich persönlich angegriffen fühlt kenne ich nur zur Genüge. Unlängst hab ich es schon erlebt das ich zwischen den Stühlen stand und gesagt habe: Zofft euch doch haltet mich da heraus! Als Dankeschön erhält man eine Freundschaftskündigung zu Hauf sogar von beiden Seiten, da jeder sich im Rechte wähnt.

Ich habe so etwas schon öfter erlebt und jedes Mal habe ich das gleiche Gefühl. Die Menschen wissen nicht was „darüber stehen“ bedeutet und von Taktgefühl haben sie erst recht keine Ahnung. Anderen Menschen die Party mit negativer Stimmung vermiesen zu wollen (denn was anderes macht man damit nicht), scheint in der heutigen Zeit Freude zu bereiten. Fühlt man sich dann stärker? Wahrscheinlich. Ist man es dann auch? Nein, sondern man macht sich selbst dadurch kleiner. Denn man lässt sich von niederen Instinkten, die kaum besser sein können als das Verhalten, über das man sich aufregt leiten.

Privat gehört Privat das ist und bleibt einfach so, sei es online oder in der realen Welt. Wer sich daran nicht hält muss damit rechnen, das, wenn ich es mitbekomme muss derjenige damit rechnen das ich ihm mit Argwohn begegne und erst einmal negativ eingenommen von ihm bin.

Also bitte bitte bitte. Was ihr Privat mit anderen für Zoff habt. Lasst den Zoff Zuhause wenn ihr heraus geht. Unbeteiligte wollen eure negative Stimmung nicht. Sie wollen einfach nur Fun und Party haben. Und wer will das in diesem Leben nicht? Es gibt genügend Möglichkeiten. Greift sie beim Schopfe und das nicht nur jetzt weil Weihnachten ist sondern immer.

So ich habe fertig!

Die kleinen Feinheiten des Lebens …

… oder auch anders

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Da regen sich so viele Models, die sich in Dessous ablichten lassen und diese Bilder auf FB und Insta posten auf, das sie so viele Penisbilder zugesandt bekommen das ich dabei nur schmunzeln kann.

Natürlich ist das nicht die feine Art und natürlich sind Penisbildchen von wildfremden irgendwie nicht schön. Doch sich darüber tierisch aufregen und dem Ganzen ein aufgebrachtes frustriertes Posting zu widmen, halte ich trotz meiner Erfahrungen die ich in meinem Leben gemacht habe doch etwas übertrieben?

Ich habe schon Bildchen von Menschen erhalten da mag man es sich gar nicht vorstellen und der Ekel springt einen nur so über. Da sind diese Bildchen die man auf FB erhält ein nichts gegen.

Und obwohl ich keine Dessous Bilder poste und auch nicht mich halb nackend vor einem Kamin setze mit einem Balken für FB über die Brüste, bekomme ich dennoch reichlich von der Sorte. Reichlich sodass ich einen Rat den eine mal auf FB schrieb beherzigte. Ich sammele diese netten Bildchen. Das ist lustig. Ich legte einen Ordner an und habe lauter Dick-Picks in diesem Ordner. Und jedes Mal wenn ich ein neues erhalte, sende ich eines der älteren zurück. Meist ist dann Ruhe.

Manches Mal jedoch kommt eine leicht schrullige Antwort zurück. Was das denn solle und ob ich nicht alle Tassen im Schrank hätte. Jups, manche Tassen stehen noch auf der Spüle und eine meiner Schüsseln hat sogar nen Sprung. Ganz zu schweigen von dem Brett das ab und zu, wenn ich mit dem Kopp auf dem Tisch knalle, wenn wieder mal so ein lustiges etwas in meinem PN Fach eintrudelt,  vor meinem Kopfe ist.

Ganz speziell wird es allerdings in der letzten Zeit. Da regen sich alle über die DICK PICK auf und ich erhalte schon die neuste Variante. Die Männerwelt hat die Videotechnik gefunden. Uffs. Anstelle also ein Dick-Pick mir für meine Sammlung zu senden erhalte ich nun das muntere lustige manches Mal hängende Stück in voller Größe in Bewegung.

Teilweise mit viel Schwung und teilweise wie in den Comic Bildchen mit Handtuch drüber, so als Ständer anscheinend um zu zeigen wie viel Mannskraft in dem Stück steckt. Andere wieder versuchen ihr Gemächt in Pose aller griechische Gottheit präsentieren haben dabei allerdings das Feigenblatt vergessen und das diese durchaus etwas trainierter waren.

Also beginne ich einen neuen Ordner mit einer neuen Sammlung.

Ich fange an eine Sammelleidenschaft zu entwickeln nicht das ich zum Online Messi werde 😛

Der Glaube an … und seine Bücher

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Ich bin getaufte Katholikin, also eine von den schlimmsten Christen die es derzeit gibt. Wenn man so einigen Aussagen folgen würde. Ja und ich bleibe auch Christ. Warum? Weil ich an etwas glaube. Jedoch nicht so wie es irgendwo, irgendwer, in irgendwelchen Büchern geschrieben hat.

Der Priester der damals bei uns lebte war sehr modern. Er hielt nichts von den „alten“ Interpretationen, sondern er hatte erkannt das die Religion nur dann bestand hätte, wenn sie der Zeit angepasst werden würde. Wenn sie nicht mehr Stock Steif die „alleinige Regentschaft“ der Gläubigen sei. Sondern indem man sich die neue Zeitordnung zu Nutze macht.

Natürlich haben wir auch sehr häufig in der Bibel gelesen. Doch er nannte es auch beim Namen: Die Bibel ist ein Buch aus Gleichnissen. Wer nicht weiß was ein Gleichnis ist, sollte in Wikipedia mal hinein schauen da ist es gut beschrieben. Kurzausgedrückt es sind Bildhafte Reden. Im Grunde also eine Art Geschichtenbuch die uns ihren Inhalt über die Geschichte vermitteln sollen. Link zu Wikipedia Gleichnis

Die Idee, die Bibel als eine Art Geschichtenbuch zu vergleichen fand ich der Zeit entsprechend angepasst und sogar gut. Denn etwas anders ist es auch nicht. Es sind Geschichten aus denen man zum Teil echt viel Gutes entnehmen kann. Allerdings erzählen sie auch Dinge die man lieber weglassen sollte. Der Zeit heute überhaupt nicht mehr angepasst. Und so sehen es die Christen auch. Wobei ich da nicht von Rom spreche. Denn für mich gehört Rom nicht dazu. Warum, werden jetzt wieder viele Denken. Da sitzt doch das „Oberhaupt“ der Religion. Ich habe gelernt dass sich keiner höher stellen kann als der andere. Das steht sogar in der Bibel. Dieses Recht ist einzig und allein dem Gott vorbehalten. Also wozu ein solches Oberhaupt? Das Traditionell in der Zeit eingeschlafen ist?

So lebe ich meine Religion nicht so wie man sie von Rom aus vorgibt, ich brauche dazu auch nicht in die Kirche zu gehen, dort gehen mittlerweile eh nur noch einige hin die sehen und gesehen werden wollen. Außer zu den Weihanchtsmessen, die sind meist sogar sehr schön und sehr gerne würde ich die Weihnachtsmesse in Marienbaum einmal wieder erleben, mit dem Musikverein etc. Sondern ich lebe meine Religion frei interpretiert, ich lebe sie für mich! Denn nur für einen selbst sollte sie sein.

Da ich häufiger schon mit Muslimen zu tun hatte und diese auch gerne verstehen wollen würde, habe ich es tatsächlich nun einmal geschafft im Koran zu lesen, was gar nicht mal so einfach ist da heran zu kommen, obwohl sie es einem doch immer nahe legen.

Und so habe ich nun einen Vergleich der Bücher und frage mich allen Ernstes. Wo da der große Unterschied ist? Auch hier wird in bildhafter Sprache Rede geführt. Also kann man es ebenso als ein Geschichtenbuch ansehen wie auch die Bibel. Etwas anderes ist es nicht.

Doch für viele Muslime ist es bedeutend mehr, das Buch der Bücher wie für die Christen die Bibel sein sollte. Und der Koran wurde nicht der heutigen Zeit angepasst wie es bei mancher Bibel erfolgte.

Versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden verurteilen doch zweifle ich diese Bücher in der heutigen Zeit an. Da sie von damals sprechen, wie das Leben damals war. Ohne die Wissenschaft ohne den Fortschritt und ohne das heutige Verständnis über Menschenrechte, Tierrechte etc. Ohne das Gemeinschaftliche Verständnis vom Zusammenleben. Die Weite der Welt war damals noch gar nicht offen. Das heißt diese Bücher sind auf den kleinen Raum begrenzt für den sie geschrieben wurden. Auf die große Masse jedoch nicht anwendbar. Dazu müssten sie der Zeit angepasst werden. Was aber bei den Muslimen auf Unverständnis trifft. Und das kann ich wiederherum nicht verstehen.

Wir leben doch im hier und jetzt und nicht in der Vergangenheit. Wir leben mit Welt Weiter Verbundenheit. Doch das gab es zu der Zeit des Korans noch gar nicht.

Wie also kann das der Leitfaden fürs Leben sein, wenn die Grundvoraussetzungen völlig anders gestrickt sind? Wenn die Basis für die Bücher gar nicht geschaffen sind.
Die meisten Christen haben dies verstanden und einigen Muslimen ist dies tatsächlich sogar bewusst was ich sehr schön finde. Denn mit denen kann man sich als Christ sogar gut unterhalten.  Manches Mal schaut man sich doch leicht mit Unverständnis an, kann aber das Verhalten des anderen Tolerieren, solange dieser das eigene Verhalten nicht mit beeinflussen möchte.

Und da ist der größte Punkt wo alle Religionen und Sekten aufeinander treffen. Ganz gleich ob es Christen, Muslime, etc sind. Die Religion gehört in die eigenen vier Wände.

Traditionen eines Landes sollten dennoch bewahrt werden und wenn es Religiöse Traditionen sind sei es drum. Das heißt ja nicht dass man damit das andere Beeinflussen möchte. So finde ich es schön im Hotelzimmer eine Bibel vor zu finden. In der Schule bei uns hing schon immer ein Kreuz.

Dennoch waren auch Muslime in der Klasse und sie haben sich nicht daran gestört. Warum auch? Nur weil es dort hängt heißt es ja noch lange nicht dass man auch daran glauben muss. Oder?

Ich werde beide Bücher zurück in meinen Bücherschrank stellen und das sie zum Thema Religion gehören stehen sie direkt nebeneinander.  Die Bücher bekämpfen sich gegenseitig auch nicht, sie lassen sich gegenseitig den Raum den sie benötigen. Also warum handeln wir nicht auch so?

Fazit:

Die Bibel sowie der Koran sind Geschichtenbücher die uns in Bildhafter Sprache altertümlicher Weise das Leben von damals erzählen. In der heutigen Zeit ohne Abänderungen nicht anwendbar, da die Grundvoraussetzungen völlig andere sind.

Reichweite und derlei Unfug

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Da reden alle davon dass die Reichweite auf FB immer weiter beschränkt wird. Ich habe davon bisher noch nicht viel erleben können. Klar wenn ich in die „Statistiken“ schauen würde, würde ich wahrscheinlich die ein oder andere Veränderung vorfinden. Doch sind mir diese Statistiken wichtig?

Ich sehe auf das, was an Reaktionen auf meinem Profil passiert. Ich sehe wie viel auf meiner Fan-Seite geschieht und was dort Kommentiert wird und daran hat sich nichts verändert, bzw. es wird von Zeit zu Zeit je nachdem wie viel Zeit ich selbst investiere sogar mehr.

Und dann muss ich immer schmunzeln über Beiträge, wenn sich wieder eine Aufregt das FB die Reichweite weiter beschneiden würde.

Klar, FB ist auch nur ein Unternehmen und Unternehmen wollen Profit machen. Das ist normal und wird immer so sein und irgendwann wird das auch auf den anderen Plattformen so sein. Da ist keine vorgeschützt. FB bietet uns allerdings eine Möglichkeit die andere Plattformen in der Form nicht haben.

Wenn wir selbst aktiv sind, brauchen wir kein Geld ausgeben. Sondern muss nur ein wenig mehr Zeit investieren. Die Strategie geht auf.

FB reagiert auf Aktion und Reaktion. Reagiere ich auf einen Beitrag erhält dieser Beitrag automatisch mehr Reichweite denn nicht nur der Beitrag selbst wird angezeigt sondern auch meine Reaktion. Je Mehr ich also Reagiere auf Aktionen meiner Fans, desto größer wird auch meine Reichweite und wenn meine Fans dann gegen Reagieren also wieder in Aktion treten erhöht sich die Reichweite noch um ein Stück mehr.

Das allerdings wird in den Statistiken so gut wie gar nicht aufgeführt. Das sieht man da einfach schlichtweg nicht. Das kann man nur daran merken wenn man die Kommentare verfolgt und sieht von wem sie kommen oder die neuen Likes etc.

Das erkennt man erst dann: Wenn man sich außerhalb der Statistik bewegt.

Den meisten Menschen ist das jedoch zu aufwändig. Sie wollen ein Unternehmen kostenfrei bewerben und dabei eine Kostenfreie Plattform nutzen die nicht Ihnen gehört. Sich aber dabei so benehmen als sei es Ihre.

Also bitte liebe Menschen, wenn ihr in eure Statistiken schaut, lasst doch einfach Statistik Statistik sein und was nützt euch eine hohe Reichweite wenn keiner drauf reagiert?

Mir ist eine geringe Reichweite laut Statistik deutlich lieber wenn dafür die Reaktion größer ist.

Geht es euch nicht so? Wollt ihr wirklich keinerlei Reaktion auf euren Beiträgen haben? Ist es euch so wichtig das alle Welt euch sieht aber keiner Reagiert?

Ja vielen ist es so. Man bedenke die Band die ihre Fans einkaufte. Krass oder? Viel Geld ausgegeben für keinerlei Reaktion.

Also ehrlich, für mich wäre das nix. Ich bin ein Mensch der davon lebt das man reagiert. Sei es das man lustig mit dem Finger auf mich zeigt und sagt: Guck mal der komische Vogel da. Oder sich über mich lustig macht (gibt es auch sehr häufig) andere ärgern sich und wieder andere mögen das was ich mag. All das sind Reaktionen und Reaktionen mag ich. Ganz gleich ob sie Positiv sind oder nicht. Warum? Weil sie Menschlich sind!

Ich bin ein Mensch und was seid ihr?

Fragebogen an dich selbst

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Mal was zum drüber nachdenken:

Was ist für mich ein Nazi?

Was ist für mich ein Rassist?

Sind Rassisten und Nazis ein und dasselbe?

Was ist für mich ein Radikaler?


Was ist für mich ein Rechter?


Sind für mich Radikale und Rechte ein und dasselbe?


Was ist für mich ein Gutmensch?


Was ist für mich ein Linker?


Sind für mich Linke und Gutmenschen ein und dasselbe?


Was ist für mich Hetze?


Was ist für mich ein Hetzer?

Was ist für mich ein Extremer?


Was ist für mich die Antifa?


Was ist für mich Gewalt?


Wo beginnt für mich Gewalt?


Was ist für mich Ausgrenzung?

Wo beginnt für mich Ausgrenzung?

Grenze ich selbst manches mal aus?

Wie empfinde ich Ausgrenzung?

Was ist für mich eine Provokation?

Provoziere ich gerne?

Was sind für mich die „Guten“?

Halte ich mich für einen von den „Guten“?

Warum halte ich mich dafür?

Was ist für mich Religion?

Wie wichtig ist mir Religion?

Wie wichtig sind mir andere Religionen?


Was ist für mich Politik?


Wie wichtig ist mir Politik?

Was sind für mich Fake-News?

Hinterfrage ich Dinge ehe ich darüber ein Urteil fälle?

Wie sieht für mich die Welle aus?


Was ist für mich ein Flüchtling?


Was ist für mich ein Migrant?


Was ist für mich ein „Deutscher“?

Was ist für mich ein Ausländer?

Was ist für mich ein Südländer?

Was ist für mich ein „Einzelfall“?

Was ist für mich eine andere Meinung?

Kann ich mit einen gewaltfreien Menschen der jedoch in mir wichtigen Punkten anderer Meinung ist trotzdem als Mensch behandeln?

Was ist für mich ein Mensch?

Sind manche Menschen für mich weniger Wert als andere?

Was macht für mich den Wert eines Menschen aus?

Was bin ich mir Wert?

Darf ich den Wert eines Menschen über meinen Wert stellen?

Sind die „anderen“ in meinen Augen auch Menschen?

Was bewirkt ein „FUCK XYZ“ in meinen Augen?

Muss man klar auf einer Seite stehen?

Wenn die Gegenseite mal was sagt, was der Wahrheit entspricht, wie gehe ich damit um?

Glaube ich den Medien was sie sagen?

Welche Medien sind für mich Vertrauenswürdig?

Finde ich Sachbeschädigung okay wenn es dabei die „anderen“ trifft?

Finde ich Hetze okay, wenn es dabei die „anderen“ trifft?


Bin ich für oder gegen?


Für was bin ich?


Wogegen bin ich?

Bringt es etwas dagegen zu sein oder ist für etwas einstehen doch besser um andere Menschen zu bewegen?

Was sind für mich Beleidigungen?

Sind Beleidigungen okay wenn es die „anderen“ trifft?

Wie empfinde ich Beleidigungen mir gegenüber?

Beleidige ich gerne Jemanden den ich nicht mag?

Ist eine Beleidigung die Vorstufe von Gewalt?

Ist Sachbeschädigung keine Gewalt?

Distanziere ich mich von jeglicher Gewalt?

Wer bin ich wirklich und wo stehe ich?

Der Kreis schließt sich …

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Weil ich heut wieder einen Beitrag gelesen habe, der es Aktuell macht.

Die Links oder auch dieser dürfen gerne geteilt werden und dann diskutiert werden.
Ich halte allerdings an meiner Meinung fest. Boooh bin ich ein Sturrkopf und nein, ich bin nicht die gute. Das könnt ihr euch also sparen!

Zum Thema: Hetze. Was ist das und wie bemerkt man es
Was ist Hetze und was nicht?

Zum Thema: Hinterfragen und mal lieber selbst dabei sein und alle Seiten betrachten von allen Seiten aus.
Hinterfragen und mal mit eigenen Ohren hören!

Zum Thema: Aussagen wie: „Anstelle Meckern lieber etwas tun“, wer meckert muss  auch Lösungssätze bieten“. (nicht meine Meinung aber viele denken so).
Muss und Müssen und Müsste und NEIN, Kann!

Zum Thema: Laut gegen etwas sein
Laut gegen …

Ganz wichtiges Thema und aktueller denn je:
DIE WELLE !!!

Zum Thema: Nazikeulen und Gutmenschkeule
Die andauernde Nazikeule

Exkurs: Weiß Jemand wie der Krieg damals anfing?
So fing das damals alles an …

Zum Thema: Freunde entfreunden weil sie FAN einer politischen Seite sind deren Politik ich nicht mag.
Die Welle schwappt über …

Zum Thema: Hilfe geben „dir geht es doch gut“
Verurteilt …

Zum Thema: Aktion und Reaktion (bin ich ein Nazigutmensch?)
Aktion und Reaktion

Zum Thema: es wird zur Jagdt aufgerufen
Jagdt sie oder so …

Zum Thema: für etwas sein oder dagegen
Ich bin dafür, und was bist du?

Zum Thema: wie wird unser Verhalten von anderen gesehen
Das Spiel der Lemminge

Abschlusswort in Form eines Songs:
Farbenspiel des Winds

Das Spiel der Lemminge…

… es gibt es tatsächlich sogar in der Realität.

road closed

Immer wieder sieht man es, egal wo man hinschaut. Sei es beim Flüchtlingsthema oder vor Jahren bei der Katastrophe auf der Love Parade doch niemand scheint wirklich draus zu lernen.

Die Welt lebt schon in der Natur uns vor, das Prinzip des Stärkeren. Der Schwächere fällt und nach dem Prinzip haben wir uns unsere Politik aufgebaut. Aus dem Fall heraus zu kommen hat unsere Politik ein Auffangbecken geschaffen das Hartz IV. Das wird gestärkt durch die Mittleren.

Also die, die knapp darüber schweben. Schaut aus als halten diese den letzten Anker für die vorm fallen bedrohten fest. Erinnert sehr stark an die Machtpyramide die wir im Geschichtsunterricht über die alten Ägypter hatten.

Manche fallen dann dabei selbst, und ganz selten schafft es dann doch mal einer sich für kurze Zeit nach oben zu klettern auf mühsame und langwierige Art, doch spätestens bei der Rente macht es sich bemerkbar dass dieser Jemand mal ganz unten war.  Spätestens dann plumst derjenige zurück. ich freu mich auf meinem Freiflug schon wahnsinnig.

Das Haltenetzt hat große Löcher und ein jeder klammert sich daran um nicht auch noch in dieses Loch zu fallen. Denn daraus kommt man gar nicht mehr hoch. Laut manchen Menschen gibt es diese Löcher gar nicht. Ich habe sie jedoch mit eigenen Augen kennen gelernt. Sie gibt es und je mehr Menschen da unten Landen desto weniger Platz ist an den Seilen die einem vor den Löchern bewahren.

Und da kommen wir zurück auf das Spiel der Lemminge. Je mehr Lemminge auf eine Insel die nur Abgründe hat laufen, desto voller wird die Insel, diejenigen die zuerst da waren werden immer weiter auf die Abgründe zugedrückt. Die Insel wird voller und voller und irgendwann ist sie so voll, das die ersten über den Abgrund fallen. Es sind meist die, die als erstes da waren. Denn von hinten kommen ja noch welche nach.

Man versucht zwar Brücken zur nächsten Insel zu bauen, jetzt wo man es bemerkt hat, die ersten Fallen dennoch schon und das Brücken bauen geht nicht schnell genug voran. sie klettern über die halbfertigen Brücken zurückgedrängt von immer mehr ankommenden.

Wie ich jetzt auf das Thema kam?

Irgendwer hat gestern eine Grafik geteilt über Zusammenhalt.

Ich fand die Grafik toll, doch dann machte ich das, was ich mit all der Information die ich aus dem Netz erhalte mache: Ich fing an sie zu hinterfragen, und auf einmal bauten sich in mir Fragen auf:

Original Grafik Beitrag

„Niemand fällt wenn wir zusammen halten. „

Okay da ist ein Baumstumpf, drei Männchen die genau passend sich festhalten können an dem Baumstumpf und das Loch unter Ihnen ist ebenso passend. Für drei Menschen ist es perfekt und da hilft es einfach nur „zusammen zu halten“. Klasse!

Beim ersten hinsehen eine wundervolle Aussage, doch was ist wenn wir der Aussage ein klein bisschen Realität einhauchen? Denn so gute Bedinungen wer hat die schon???

1. Was wenn der Baumstumpf deutlich kleiner ist sodass sich nur 2 Männchen festhalten können?
2. Oder was ist wenn das Loch deutlich größer ist, einer allein kann den anderen nicht tragen?
3.Was ist wenn es anstelle 3 Männchen plötzlich 20 sind und der Baumstumpf nicht größer?

Und was ist, wenn es von den Gegebenheiten der Realität angepasst wird:
4. Also wenn es mehr sind, der Baumstumpf nicht größer und das Loch größer?

Egal wie man es dann dreht und wendet Zusammenhalt kann vielen helfen jedoch nicht gleichzeitig und vor allem nicht gleichzeitig allen. Dafür benötigt man etwas das sich heute keiner Nimmt: ZEIT!

Da müssen dann Prioritäten her.
Welche Prioritäten zählen dann im Ernstfall wirklich?
Ohne das man sich jetzt selbst belügt?

Selbst Sankt Martin gab nur seinen halben Mantel ab und es war nicht die Rede davon das er dem nächsten Bettler und es gab bestimmt mehr als nur einen, den Rest des Mantels gab um selbst zu frieren. Er behielt genau so viel dass er selbst völlig normal weiter leben konnte. Es hätte mehr Zeit bedurft um anderen zu helfen ohne selbst dabei drauf zu gehen. Indem er wegreitet einen neuen holt und diesen dann weiter verteilt.

Und da komme ich zurück auf unser Auffangnetz.
Das ist schon voll ist, so voll das manche herab fallen.

Wenn wir derzeit noch mehr dort hinein packen hält es keinen mehr und dann fallen nicht nur die, die eh schon im Fall waren sondern sie reißen noch eine Menge von denen die über sie standen und hielten mit sich.

Das anzumerken gilt aber als Unmenschlich und da frage ich mich warum?

Sehe ich es so verkehrt? Ist es so schlimm dass man erst einmal das Bollwerk stabilisieren möchte ehe man anfängt die Hilfsarme auszubreiten?

Was nützt es jetzt Hilfe zu geben, wenn alles bald einstürzt und dann keiner mehr Hilfe geben kann?

Macht es dann nicht mehr Sinn erst einmal die Pfeiler zu stabilisieren?

Zurück auf die Grafik:
1. Den Baumstamm verlängern
2. Das Loch weiter zuschütten
3. Weitere Baumstämme hinzufügen

4. Die Baumstämme verlängern, die Löcher weiter zuschütten und weitere Baumstämme hinzufügen

Das jedoch braucht Zeit.

Wie bei den Lemmingen.
Es ist dann unsere Entscheidung ob die, die wir kennen über den Abgrund stürzen oder ob wir die anderen die wir nicht kennen erst einmal woanders hinziehen lassen bis die Brücken fertig gebaut sind.

Im Moment falln die, die wir kennen über den Abgrund und es steht klipp und klar fest: Die Fallen.

Das die anderen vielleicht beim weiterziehen auch hilfe erhalten wird gar nicht berücksichtigt. Erst mal fallen lassen und fremden helfen (selbst wenn diese vielleicht woanders doch Hilfe bekämen).

So wie es jetzt ist, hält weder Jemand zusammen noch kann irgendwer ernsthaft dauerhaft Hilfe leisten selbst wenn er wollte.

Das Bollwerk fällt und keiner wird es halten können.

Fallt ihr braven Lemminge, dann haben wir endlich platz genug???

hiesige Geschäfte oder lieber Internet?

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Was man nicht in den Läden findet das kauft man eben Online.

Da habe ich doch vor ein paar Tagen mit Jemanden ein Gespräch geführt das die Innenstädte immer weiter Aussterben und selbst die Centren sich beklagen weil: Kunden kommen gucken, kaufen aber online. Einzig und allein sei das pöse Internet schuld.  Und das brachte mich dazu, über mein Kaufverhalten nachzudenken.

Ich bin auch eine jener Menschen die ab und an, doch eher selten in einen Laden gehen. Sich dort umsehen, mit dem Kopfe schütteln und mit leeren Händen und sichtlich genervt den Laden wieder verlassen und sich dann online was bestellen und sich darüber freuen, etwas, das mir auch gefällt gefunden zu haben.

Kleidung in der Art zu finden, wie ich sie eben gerne mag. (meist ist das außerhalb der alljährlichen Modeentwicklung) ist eben nicht leicht zu finden. Während andere voll im modischen Trend mitwatscheln, gehe ich eben lieber meine eigenen Wege. Die hiesigen Geschäfte jedoch, lassen kaum eigene Wege zu.

Erst recht Schlimm wird es, wenn ich Damenschuhe mit Absätzen haben möchte. Ab und an, jedoch sehr selten und meist schnell kaputt hat Deichmann welche im Angebot. Doch selbst Schuhwerk bestelle ich mittlerweile lieber Online. Nicht aus Bequemlichkeit sondern bei einer Schuhgröße von 36 ist die Auswahl in den Läden stark begrenzt. Okay, Turnschuh etc. kaufe ich immer noch gern vor Ort. Da schaue ich kurz in der Kinderschuhabteilung vorbei denn für Sportschuh brauch ich nicht was Frauliches tragen. Da reichen die alle Male. Doch wenn ich Schuhe mit Absatz etc. haben möchte, tue ich mich in den Geschäften sehr schwer. Wer trägt nur sowas an seinen Füßen und warum gibt es die schönen Schuhe nicht in meiner Größe?

Dann geht es weiter. Da war ich letztens in Kaufland und wieder einmal mein Müsli (eine ganz besondere Sorte zu holen, und nur Kaufland hat das hier in der Gegend von genau der Marke). Haben wir aus dem Programm genommen. Öhmmm.  Okay alle Supermärkte abgeklappert. Nüx. Und nu? Gibt es das überhaupt noch? Ja, es wird noch hergestellt. Also wieder online. Heut kam ein fettes Paket mit meinem Müsli an.

Also wenn sich Jemand mal bei mir beschweren sollte mit folgenden Argumenten:
1. Weil ich zu bequem bin
2. Weil ich die hiesigen Geschäfte nicht unterstützen wollen würde.
3. Weil ich einen unterirdischen Geschmack hätte
4. Weil ich … was weiß ich nicht was diejenige noch alles so schwafelte…

dann merkt euch folgendes:

1. Ja, manches Mal bin ich sehr bequem, doch eher auf andere Art und Weise.
2. Ich würde gerne, wenn die ihr Programm umstellen, sodass auch was für mich dabei wäre, wäre ich gern dabei.
3. Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich nicht streiten, du findest ihn unterirdisch ich mag mich so wie ich bin.
4. Ich mach weiter wie bisher.

Mein Argument:
Ich kaufe Online weil ich es in den Geschäften einfach nicht bekomme!

Noch Fragen dazu?