Sind Schweigeminuten Kulturabhängig?

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Heute verlinke ich also mal einen Beitrag aus der Bildzeitung, warum? Weil es doch eigentlich egal ist welche Zeitung man nimmt. Sei es WAZ, oder sonst etwas es kommt im Grunde das gleiche dabei heraus. Nur das die eine sich lokal nennt, die andere wiederherum als „Bild“ verschrien. Doch wenn man beide zusammensetzt, sieht man kaum einen Unterschied, vom Wahrheitsgehalt des Inhaltes her.

um diesen Beitrag geht es hier:
zum Beitrag

Die erste Frage die ich mir als erstes stelle: Haben die Fußballer tatsächlich dies getan?
Wenn wir davon ausgehen das dem so ist dann:

Ich sehe diesen Artikel, die Überschrift und frage mich die ganze Zeit?

Was hat eine Schweigeminute mit einer Kultur zu tun?

Sollte das tatsächlich die Begründung sein warum die Fußballer die Schweigeminute nicht eingehalten haben, treffen sie bei mir auf völliges Unverständnis.

Denn ich glaube nicht dass so etwas in irgendeiner Kultur wirklich verankert ist.

Warum das so ist? Weil Terror in keiner Kultur vorhanden sein sollte.

Wenn also die Spieler tatsächlich in der Schweigeminute herum tanzten ist es nur eines:

Respektlosigkeit gegenüber anderen Menschen und vor allem gegenüber den Opfern. Nichts anderes.

Denn selbst wenn es nicht in deren Kultur so verankert ist (Schweigeminuten haben nix mit Kultur zu tun), so hätten sie allein aus Respekt vor den Opfern mit still stehen und schweigen können. Das macht man um zu verdeutlichen dass man die Tat als ein Verbrechen anerkennt.

Wie gesagt ich schreibe alles in sollte, wäre, wenn. Denn ich weiß nicht was an dem Beitrag nun tatsächlich stimmt und was nicht.

Ich schreibe extra, wenn ich davon ausgehen würde das es stimmt.

Das dieser Beitrag der Bild nun wieder einmal eines macht, den Nahen Osten schlecht, stelle ich die Aussage tatsächlich in Frage. Andersherum sagt man ja das in jeder Lüge auch ein funken Wahrheit steckt, da ist die Frage wo ist nun der Funken.

Aus dem Beitrag kann man nicht entnehmen ob die gesamte Mannschaft daran beteiligt war oder ob es nur ein Paar waren. Wer weiß da denn mehr und genaueres und wo man herausfinden kann was tatsächlich Sache war?

Und bitte nun keine weiteren Links zu anderen Fragwürdigen Zeitungen, reicht wenn ich einen solchen Link hier präsentiere. 😛

Dann jetzt am Ende stelle ich mir noch eine gravierende Frage bevor ich zum Abschluss komme: Was machen wir selbst in einer solchen Schweige und Gedenkminute bevor wir uns über Fußballer aufregen. Bleiben wir selbst tatsächlich stilll? Wann hatten wir diese das letzte mal und wann machten wir es richtig?

Ich für meinen Teil halte eine Schweigeminute, unabhängig davon was ich von Schweigeminuten allgemein halte, für Kulturunabhängig, doch wie sieht es wirklich aus?

Was ist Kultur überhaupt? Das alle so großspurig davon sprechen?

Muss und müssen und müsste und nein: kann!

 

Ich habe heute Morgen einen an sich schönen Artikel gelesen, wenn da nicht die Überschrift wäre die im Artikel auch noch wiederholt werden würde.

Man könnte eine Absicht dahinter vermuten, möchte es jedoch nicht wenn man in so interpretiert wie ich es mache.

„Wen etwas stört, der muss etwas ändern“.

Ist das auf mich gemeint?

Wo ich mich öffentlich lesbar über das Müllproblem bei uns in Karnap aufrege das derzeit wieder seine Höhepunkte hat?

Oder ist es auf den von vielen verhassten und lieblings Hetzobjokt  gemünzt der sich ja ständig überall nur aufregt ohne etwas zu ändern wie immer behauptet wird?

Man kann viel in Texte hineininterpretieren und wenn man Menschen kennt und ihre Aussage mit einem Text dann abgleicht gerät man bei diesen Worten schnell in den Verdach,t das das eine tiefere Aussage an bestimmte Menschen gerichtet war.

Warum man so einen unbedachten Satz (denn ich hoffe der steht so nicht mit Absicht dort drin, auch wenn man das schnell als erstes denkt), schreibt ist mir nicht verständlich.

Der Artikel ist an sich schön und ich hätte ihn gern geteilt wenn nicht dieser Satz dort stehen würde.

Der klingt so harmlos und doch ist es wie eine Anklage und ein:

„Wir sind etwas Besseres denn wir haben es getan.“ Darauf fällt mir nur ein: Man sollte, wenn man sich lobt, andere nicht mit Füßen treten

Ich mag es wenn man etwas bewirken kann. Doch mag ich es nicht, wenn  man durch diese Wirkung sich dann als etwas deutlich besseres darstellt als andere.

Du MUSST doch …

Nein wie man bei dem Müllproblem sieht, muss man nicht. Denn man kann nicht immer alleine.

Und ich werde mich weiter über das Müllproblem aufregen, weiterhin meine Fotos machen und weiterhin Müll auch aufheben, weiterhin die Menschen die es fallen lassen ansprechen wenn ich fit genug bin damit daran auch etwas geändert wird. Doch allein ist das nicht möglich dort etwas zu ändern. Und so wird das Müllproblem noch lange Karnaps Bild zerschandeln.

Doch muss… ist das definitiv die verkehrte Wortwahl und da man ja etwas ändern muss, wie wäre es so:

„Wen etwas stört, der kann etwas bewirken, indem er etwas verändert. „

So würde der Satz mir gefallen.

Schade eigentlich die Aktionen haben es verdient gesehen zu werden.

Ihr dürft mir jetzt auch gerne den Kopf abreisen. Kein Problem, ich bin heute Morgen mit dem Verkehrten Fuß aufgestanden und auf dem Ohr reagiere ich nun mal sehr empfindlich.

Nehmt es mir also nicht übel wen ich diesen Satz etwas in die Länge gezogen habe. Kleine Worte haben nun einmal eine große Wirkung und „MUSS“ ist immer ein sehr schwieriges Wort.

Unter dem Deckmantel Natur … Teil 3

 

Unter dem Deckmantel Natur …

Noch einmal zurück zum Kisten-Garten der ja dem Naturschutz dienen soll. Warum ich noch einmal dieses Thema anschneiden muss? Weil ich mit Jemanden darüber gesprochen habe und dieser Jemand  mich mit seinen Aussagen sehr verwirrte.

Was genau ist eigentlich NATUR?

Für mich ist Natur schon das kleine Unkraut das sich wenn die ersten Sonnenstrahlen etwas wärmer werden langsam seinen grünen Kopf durch die schwarze Erde presst und der hellen Sonne guten Tag entgegenruft. Ja das ist echte Natur, oder etwa nicht?

Der Kisten Garten wurde künstlich angelegt. Da sagt  mir das Wort „künstlich“ schon das es sich dabei nicht um Natur pur handeln kann. Doch manche Menschen sehen es anderes.

Mir geht es jetzt gar nicht darum wer was schöner findet sondern es geht mir um den Deckmantel Natur. Sag mir einer der Kisten Garten ist natürlich und ich lächel und frage dich: So weit hat es uns Facebook schon gebracht? Das die Natur so verkannt wird?

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Bild 2, gleiche Stelle nur dort wo noch die Wiese ist

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Grübel

Beides zusammen mal gesehen.

Ja ich reg mich wegen möppes auf, dafür ist dieser Blog jedoch auch gedacht noch nicht bemerkt?

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Warum mag ich die Wiese drum herum noch einmal lieber und rege mich jedes Mal auf wenn der Mäher kommt?

Karnaper Garten die Zweite …

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Okay, ich bin euch das Foto vom „traumhaft schönen“ Garten schuldig geblieben, also das des unfertigen. Ich nehm lieber das des fertigen. Denn so kurz vor der Einweihungsparty die selbstverständlich an einem Montagnachmittag  stattfindet, dann, wann die meisten Arbeitenden Bürger Karnaps Arbeiten müssen nicht können.

Meine Meinung zu dem Stück „Natur“ was sich hier bietet bleibt allerdings unverändert:

Was ist das?

Antwort von offizieller Seite war wohl:

Ein Hochbeetgarten der Naturschutz darstellen soll.

Nun seid ihr dran:

Was genau stellt das nun tatsächlich da?

Ich sag dazu jetzt nichts mehr. Denke mir meinen Teil jeder hat seine Meinung ich finde das eingezäunte was weiß ich was, Geldverschwendung, wenn ich  daran denke wie viele Menschen von der Gartenbaufirma an dem kleinen Stück Erde gearbeitet haben (ich habe sie mit eigenen Augen gesehen! Und das diese mit drei großen Fahrzeugen und PKW daran arbeiteten frage ich mich warum aus dem Stück Erde nicht etwas schöneres geworden ist als das da.

Hat die Stadt dafür tatsächlich Steuergelder rausgerückt die an anderer Stelle nun sicherlich nicht mehr vorhanden sind, wird sich sicher jede Fragen. Doch dazu muss man wissen wie die Städte arbeiten. Sie haben auch für Kunst und Natur jeweils bestimmte Budgets (so war es auf jeden Fall mal, ich weiß nicht ob sich daran mittlerweile etwas geändert hat.) Wenn das Budget nicht aufgebraucht wird, gibt es im Nächsten Jahr weniger Geld. Also gibt man es für Pillepalle aus, damit die Stadt das nächste Mal wieder gleich viel erhält. Ich vermute dies ist so ein Pillepalle Projekt denn etwas Sinnvolles auch gerade für Kinder etc. sehe ich darin nicht.

Belehrt mich eines besseren, seid mir nicht böse wenn ich euren Argumenten jedoch nicht folgen kann. Die Argumente die dafür sprechen und bisher genannt wurden sind in meinen Augen sofort wiederlegbar. Wer hat bessere?

Eine weitere Frage: Was ist daran schön???

oder wird das noch?

Kleiner Nachtrag, natürlich werde ich mich noch darüber erkundigen, wie und was und wo. Doch das was bisher an Infos darüber rüber kam und wie es jetzt ausschaut … darüber habe ich mich nun lang genug ausgelassen.

Hier zu meinem ersten Beitrag der etwas genauer erklärt wie ich das sehe:
Der Garten der alle Karnaper …

Der Garten der alle Karnaper Herzen erfreuen soll … öhhhmmm

Hmmm… (Bild folgt noch, konnte mich noch nicht entschließen eines davon zu machen!)

Jetzt werde ich wieder bei manchen „unten durch“ sein weil mir etwas neues das unser „Dorf“ verschönern soll nicht wirklich toll finde.  Doch ich kann dem einfach nix positives abgewinnen. Sorry, und wenn ich dann sehe wie viele an dem „Werk arbeiten“ und wie lange das dauert und das mit einem Handwerklichen Grundwissen, frage ich mich: Warum?

Kein Wunder das das Ding viel kosten soll bei diesem Aufwand für? Ja für was eigentlich?

Wer sagt eigentlich, dass man nur seine positiven Meinungen verbreiten muss? Ich sag ja nicht dass jeder so denken soll wie ich, es ist nur meine Meinung zu dem Thema, es ist völlig okay wenn ihr eine andere habt.

Es gibt bestimmt echt viele Menschen die es toll finden. Doch ich kann dem bislang noch nichts abgewinnen, bin aber gerne bereit noch einmal nachzusehen wenn es komplett fertig ist. Nur jetzt hat dieses Eingezäunte Stück etwas Erinnerungen in mir geweckt, die eher negativer Natur sind. Und da wären wir beim Thema Natur:

Hatte ich schon einmal erwähnt, der neue „Garten“ der direkt am Spielplatz frisch gebaut (angelegt ist da wohl wirklich das verkehrte Word für) wird, wurde unter anderem mit dem Begriff Naturschutz in Verbindung gebracht. Und das passt mit diesem Projekt irgendwie nicht zusammen. Eine Wildwachsende Wiese die ab und an mal geschnitten wird, ist in meinen Augen deutlich mehr Natur als ein Garten der künstlich erstellt wird und mit Zaun drum herum etc. Am Thema vorbei würde ich sagen.

Wir hatten früher, also da wo ich herkomme, einen riesen großen Hof. Dieser Hof hatte ganz viel Rasenfläche die gemäht werden musste. Wenn dann die Zeit war, wurde der Rasen fix und kurz geschnitten und der Schnitt wurde dann in eine Holzkiste verfrachtet. Faszinierend ist, das die Holzkästen die nun dort die Schönheit der Natur darstellen sollen dem sehr ähnlich sehen.  Die Erinnerung ist bei mir noch so frisch weil mein kleiner Purzel immer gern ganz oben auf der „Kiste“ saß und hinterher fürchterlich am Stinken war. Wir nannten es Komposthaufen.  Okay, ihr habt aber Recht, es ist Natur.

Der Spielplatz hatte schon was Schönes, mitten auf der Fläche und rings herum um den Spielplatz freie Wiese die wirklich einmal herum ging. Nun jedoch ist ein Stück der Wiese abgetrennt. Das Stück schaut aus wie ein Notbehelf weil man anderswo dafür keinen Platz mehr gefunden hat. Irgendwie erscheint mir das alles so dahingeklatscht. Ich hoffe das ändert sich noch.

Der Garten wird nur für Schlüsselinhaber zugänglich sein, auf dem kleinen Stück drei wunderschöne Bänke. Natürlich werden die Bänke so etwas geschützter sein vor den Wandalen die sich gern an Bänke vergreifen wie man im Park immer wieder feststellen darf. Doch wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht dass der Zaun die wirklichen Wandalen davon abhalten wird. Ich hoffe es schon denn die Bänke sehen ja wirklich wertvoll und gut gearbeitet aus. Mich würde es jedoch nicht wundern. Was mich wunderte ist das auf dem kleinen Stück gleich drei von der teuren Sorte stehen. Denn ich glaube nicht das die sooo günstig sind.

Wenn ich sehe wie viele Menschen bislang an diesem Stück Garten gearbeitet haben, dann frage ich mich warum es noch nicht fertig ist? Wie viele waren das gestern die da drum herum standen? Zehn? Himmel. Viele Köche verderben den Brei weil einer den anderen Aufhält. Schon mal davon gehört?

Mich wirft das Teil auf jeden Fall nicht staunend vom Hocker und ich schön ist es auch nicht. Zurück zur Natur bringt es einen auf gar keinen Fall und das ist wohl das was mich am meisten von Anfang an negativ auf das Teil einstellen ließ.

Seid mir nicht böse drum. Ich finde es einfach nur gruselig.

Im Befüllten Zustand hat es sogar was von riesen Särge die da mitten in der Landschaft stehen. Wird das noch schön? Oder bleibt das so?

Hier ein Album von der Einweihungsparty:
zur Bilderstrecke

Betrug = Betrug oder doch eher …

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Wenn ein Betrug nicht gleich ein Betrug ist, was wäre dann das Ergebnis?

Direkt nach der Wahl hatte die Tagesschau auf ihrer FB Seite beschrieben dass die AFD Wahlbetrug vermuten würde. Diese Tage las ich dann einen Bericht, der genau diesen bestätigten würde in der RP Online. Ich habe diesen Beitrag nun schlicht und ergreifend unter dem Bericht der Tagesschau geteilt mit der Frage ob sie diesen Bericht prüfen könnten. Denn da ich sonst nirgends davon las weiß man es nicht so genau. Vielleicht werden die so freundlich sein und Aufklärung betreiben.

Etwas anzweifeln nur weil es nicht großartig in FB verbreitet wird, mache ich nicht. Sondern ich mache das, weil ich mir die Frage stelle ob etwas der Wahrheit entspricht oder nicht. Vermutungen weiter geben ist ja groß in Mode, ganz gleich ob etwas Wahres  dran ist, gerade wenn es um dieses Thema geht.

Was ich daran faszinierend finde, das kaum einer diesen Bericht der in der RP-Online, also ein Blatt das durch aus ANTI-AFD behaftete Beiträge geschrieben hat, diesen geschrieben hat, jedoch es kaum einen Menschen zu interessieren scheint.

Denn kaum einer hat sich zu dem Beitrag geäußert oder ihn gar geteilt wie es mit so vielen Anti Beiträgen geschehen ist.

Doch es geht in dem Beitrag nicht darum dass die AFD mehr Stimmen gehabt hätte, sondern es geht schlicht und ergreifend in den Beitrag um tatsächliche begangenen Wahlbetrug.

gehen wir nun einfach einmal davon aus das der Beitrag der Wahrheit entspricht: Was wäre dann?

In der Einleitung ist von „fälschlicher Weise“ für ungültig erklärte Stimmen berichtet worden, was sich im Beitrag selbst jedoch als direkter Wahlbetrug herausstellt. Die Überschrift verharmlost es also schon einmal. Anstelle das nun groß herum posaunt wird das Wahlbetrug stattfand, gab es nur fälschlicher Weise 37 Stimmen die für ungültig erklärt worden sind.

Von den meisten erkennt man in erster Linie nun folgende Reaktion:
„Ja und? Ist doch „Nur“ die AFD“ bei manchen würde man dann „Richtig so“ lesen und wieder bei anderen „wurde ja kein Schaden angerichtet.“ Und keiner denkt über den eigenen Horizont hinaus.

Von mir bekommt man diese Reaktion:
Wenn man Stimmen verschwinden lassen kann, sind tatsächlich nur da Stimmen verschwunden? Wurden schon bei voran gegangenen Wahlen Stimmen für ungültig erklärt die eigentlich Gültigkeit gehabt hätten? Kann man, wenn es so einfach ist auch Stimmen anderswo hinzufügen? Wo haben wir da noch eine Sicherheit dass wir das bekommen, was wir auch tatsächlich gewählt haben?

Och die sind uns zu unbequem, die sind zu Rechts, ne die sind zu links. Und die Nase von denen gefällt mir gar nicht?

Wenn das tatsächlich stimmen sollte wäre das ein enormer Schaden für unser Wahlsystem und jeder der mit dem Finger aufzeigt und sagt: Scheiße war doch nur die … Der sollte auch mit dem Finger auf sich selbst zeigen und sagen:  Fair bin ich nicht.

Doch wir sind ja alle die guten oder sind wir doch die Bösen oder was sind wir nun denn ganz genau?

Wir schaun in den Spiegel und was sehen wir?

Hier geht es zum Post der Tagesschau

Hier geht es zum Bericht der RP Online

Müll, kreischen und textlicher Müll und …

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Und die Hetze geht weiter, doch es nimmt andere Bahnen.

So wie gegen einen Menschen immer noch gehetzt wird nach der Wahl so nehmen die Beiträge der liebsten „Hetzblätter“ andere Formen an.

Das erste was einem auffällt ist die Wortwahl: „Karnaper wollen icht als Absteiger abgestempelt werden“

Anstelle solch einen Beitrag zu formulieren und in die Wege zu leiten lieber sich über vernünftige Themen Gedanken machen. Wenn in einem Beitrag nur Müll Ecken gezeigt werden dann sollte man sich lieber die Frage stellen:

Warum hat Karnap überhaupt so viele Müllecken?

und die Zweite Frage gleich hinten dran:

Wie kann man das beheben? Damit man eben nicht mehr Müllecken aufzuweisen hat?

Was vorher noch stillschweigend hingenommen einfach ignoriert, oder sich aufgeregt wurde: „Warum zeigt er immer nur die dreckigen Ecken von Karnap, Karnap ist auch schön“  Wird mit einem mal selbst zum Thema gemacht och, jetzt haben wir also doch ein Müllproblem, wie denn jetzt? Haben wir oder haben wir nicht???

Schon daran erkennt man die Falschheit der Worte an sich. Allerdings bei den Beiträgen die ich nun angesprochen habe,  wurde nicht sofort nach der perfekten Lösung geschrien sondern Ihnen wird Zeit gegeben nach einer Lösung erst einmal zu suchen.

Ansätze für das Müllproblem sind schon da, XYZ und XYZ wollen sich da wohl beraten:

„Mehr Mülleimer und öfter Leeren.“

Ein faszinierender Ansatz der schön längst als Lösung mal vorgeschlagen wurde ich glaube das war vor über einem Jahr …

noch bevor der Wahlkampf überhaupt angefangen hatte. Wie? Den gab es schon? Ja, den gab es schon nur vor lauter Ignoranz wurde das anscheinend einfach ignoriert oder überhört oder …

Wirklich sauberer wenn man ehrlich ist und das ganze seit anmerken des Problems beobachtet hat, auch in anderen Stadtteilen wo es ähnliche Probleme gibt, wird es nicht. Warum?

Weil selbst wenn die Mülleimer leer sind, der Müll einfach aus den Händen der Menschen die sich dort aufhalten fällt und nicht wieder aufgehoben wird.

Auf freundliche Anfragen und dem Vorbild indem man zeigt wo der Müll hingehört,  wird man entweder nur dumm angeblafft von wegen „Mach doch selbst“, trifft auf ein Schulterzucken „ich nix verstehen“ oder man hat die Faust im Gesicht. Das einzige was helfen würde wäre, selbst aufheben. Doch das kann NICHT die Lösung sein. Denn wenn ich eines aufhebe, fallen in dem Moment zwei weitere. Es nimmt kein Ende. Zudem erhält man dannein Süffisantes Lächeln der Menschen die es fallen ließen. Sie wissen genau das wir keine Handhabe haben und ist doch schön einen „SKLAVEN“ zu haben der es für sie macht.

Viele Mülleimer landen auch da wo sie nicht hingehören: in Altenessen zum Beispiel sehr beliebt sind die Mülleimer auf der Bushaltestelle. Ein Wurfspiel für jeden der sein Müll dort einwerfen möchte, für die Angestellten die schon bestraft damit sind solche Eimer leeren zu müssen nicht gerade etwas Schönes. Jedes Mal müssen die die Eimer suchen, teils auf der Straße teils oben auf dem Bushaltestellendach und mal sind sie ganz verschwunden, angekokelt oder was auch immer. Mülleimer sind anscheinend dazu da beschädigt zu werden.

Ich weiß nicht wie das in der Schule rings um Karnap ist, ob man dort auch an ein Bewusstsein für Müll denkt. Klar soll man die Kinder nicht in ihrer Entwicklung stören, doch was ist dabei, wenn man ihnen beibringt das der Müll in den Mülleimer gehört und das man ihn so lange festhalten kann, bis man einen Mülleimer erreicht hat der noch Fassungsvermögen hat?

Doch ich würde mir wünschen dass die Lehrer auch da gesondert ein Augenmerk drauf legen könnten. Denn bei den Kleinen fängt es ja schon an.

Die größte Fragte ist nun, wie bringt man es den Erwachsenen bei? Denn in erster Linie liegt es an Ihnen.

Der erwähnte Ansatz den man also angeblich erst jetzt finden konnte war schon lange im Gespräch. Nur das wir schon auf die Idee gekommen sind, das es so viel nicht ändern wird.

Irgendwo wurde nach gekonnten Strafen verlangt, ich bin dagegen das man stärker bewacht und abstraft. Zum einen hat es in anderen Städten mit den Strafen auch keine abschreckende dauerhafte Wirkung gebracht. Der Lernerfolg ist nur von kurzer Dauer und zwar genau so lange wie gut bewacht wird.

Okay, einen Wachposten „Müllbeauftragten“ wäre ein neuer Job und ergäbe einen Arbeitssuchenden weniger, doch seien wir ehrlich. Das ist zwar eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aber kein haltbarer Zustand. Es ändert ja nichts an dem Verhalten der Menschen. Sobald dieser einmal krank ist wird munter weiter gemacht.

Wir sollten also nach einer dauerhaften Lösung für das Problem suchen der bei den Menschen ansetzt die dort auch wirklich sind. Wissen diese Menschen überhaupt wozu ein Mülleimer tatsächlich da ist? Wissen sie, wenn der Mülleimer voll ist das man den Müll dann auch mitnehmen kann?

Denn nicht nur am Markt schaut es so aus, man gehe mal Spätabends im Sommer am Kanal entlang und man hat das Gefühl an einer Müllhalde zu stehen. Und selbst der Grund: Ihr möchtet es doch auch schön und sauber haben zählt nicht. Die Menschen scheinen sich in dem Müll rings um sie herum wohl zu fühlen.

Der erste Gedanke war, wovor ekeln sich Menschen und da kam mir in den Sinn ein paar Ratten dort hin zu setzen, denn Ratten fühlen sich bekanntlich auch in solchen Ansammlungen wohl. (nicht die Hausratten sondern schon ein paar aus der freien Wildbahn.) Doch ich befürchte selbst das würde diese Menschen nicht wachrütteln. Wahrscheinlich erst dann, wenn diese sich so stark vermehrt haben das sie in die Häuser kommen. Das ist also auch keine Lösung. Obwohl der Gedanke sehr verlockend war. (den Armen Tieren zuliebe habe ich diesen Gedanken allerdings schnell wieder verworfen.)

Doch was kann wirklich helfen? Eine einfache Lösung wie sie von den Stimmen laut kreischend immer wieder nur von Menschen gefordert wird, die das Problem aufzeigen gibt es nun einmal nicht. Sich selbst scheinen sie ja auch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht zu haben. Kreischen können sie auf jeden Fall sehr laut.

Und das einfordern der Lösung an einen ist schon echt ein Witz. Wer darüber nachdenkt kann nicht darüber lachen, weil die Sache viel zu ernst geworden ist.

Wer bitte hat hier eine einfache Lösung parat?

Ich auf jeden Fall mache mir Gedanken darüber, doch eine gefunden habe ich noch nicht. Bisauf das man den Menschen selbst nahebringen muss an sich zu arbeiten.

Doch wie erreicht man diese?