Freitod etc.

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Freitod etc. könnte bei manchen eventuell triggern.

Bevor ihr etwas dazu sagen wollt lest bis zum Ende.

Vielen war es ja in den letzten Tagen wichtig über Depressionen und dem Freitod zu schreiben da der Sänger einer Band diesen für sich wählte. Ab und zu schriebe ich ja auch über solche Themen nur warum muss man das gerade jetzt tun? Ist jetzt ein anderer Zeitpunkt? Ist das Ableben eines Sängers wirklich so viel Bedeutender wie das Ableben eines Freundes oder eines Menschen den man gern hatte?

Menschen schrieben darüber, die selbst an Depressionen leiden, noch mitten in einer Phase sind wo sie nicht mal für Therapie zugänglich sind, oder schon hinter sich haben und schrieben alle, sie haben Verständnis dafür.

Ich selbst stand auch einmal an dem Punkt wo ich dachte das Leben macht keinen Sinn mehr und denke anders darüber. Ich habe kein Verständnis für den Suizid eines jeden einzelnen der ihn begeht. Kein Verständnis dafür zu haben bedeutet jedoch anders als manche denken nicht, das ich sie Verurteile, im Gegenteil. Denn das liegt nicht in meinem Sinn. Ich verurteile keinen Menschen der sich das Leben nimmt, ich kann ihn nur nicht verstehen. Und jemanden nicht verstehen bedeutet kein Verständnis dafür zu haben.

Warum ich diese Menschen nicht verstehen kann wo ich selbst auch schon einmal mit dem Gedanken spielte aufgeben zu wollen?

Das liegt wohl daran wie viel ein Mensch ertragen kann und wie stark er ist.

Viele Menschen glauben das ich eine Starke innere Persönlichkeit habe (ich finde das immer lustig wenn die das sagen weil ich eher vom Gegenteil überzeugt bin) und wenn ich so manch einen Grund erfahre wieso und weshalb ein Mensch an den Abgrund kam und sich die Frage stellte ob er gehen solle Runzel ich die Stirn und denke für mich das ich das nicht verstehen kann.

Wenn ich all das was mein Leben bislang prägte aufzählen würde, würde so manchem die Kinnlade herunterfallen. Oftmals habe ich von Freunden gesagt bekommen,  ich sollte ein Buch darüber schreiben. Doch um derartiges zu tun fehlt mir die Geduld und das Wissen wie man Bücher schreibt. Ich befürchte jedoch dass es ein Bestseller werden würde. Ein Chaotisches Leben hat schon immer überall Anklang gefunden. Friede, Freude, Eierkuchen kann ein jeder.

Ich versuche mir dann das hier zu sagen, auch wenn ich zugeben muss das es mir sehr schwer fällt und man neigt dazu innerlich für sich zu fragen wegen dem kleinen bisschen???

Doch jeder Mensch wertet ein „Schicksal“ das ihn auferlegt wurde anders. Für den einen ist es eine winzige Kleinigkeit und lächerlich, für den anderen ist es das schlimmste was ihm je passiert ist.

Der eine der sein Leben lang nie etwas hartes erlebte und plötzlich wird die langjährige Beziehung beendet steht am Abgrund und will sich das Leben nehmen aus Liebeskummer. Für ihn ist es etwas unerträgliches, nichts ist schlimmer als dieses einen Gefühl im Stich gelassen worden zu sein. Er kennt kein schlimmeres Gefühl also ist es für ihn ein so großes tiefes Loch das er nicht mehr weiter weiß. Er fängt an nach dem Sinn seines Lebens zu fragen und findet keinen. Sturz….

Eine andere Person hatte eine Vergewaltigung hinter sich, ein zerrüttetes Elternhaus, wenig Freunde und jahrelange Therapie. Irgendwann läuft das Fass über und der Mensch sofern er kein stabiles Umfeld hat fällt. Sturz …

Jeder erlebt für sich ein „Schicksal“ anders. Jeder einzelne von uns hat seine Geschichte. Und jede Geschichte hat seine Berechtigung. Doch ist Aufgeben wirklich eine Option?

Ich könnte jetzt hier an der Stelle aufzählen was mein Schicksal für mich bislang alles bereit gehalten hat, abgesehen von den ganzen körperlichen Erkrankungen die sicherlich eine zusätzliche Rolle spielen,  doch befürchte ich, es würden den Rahmen dieser eh schon langen Zeilen deutlich sprengen. Nicht im Ansatz ist es eines der zwei Beispiele sondern deutlich mehr. Beide inklusive.

Der Freitod ist nicht mutig, denn er bedeutet dass man den Kampf, den das Leben einen stellt aufgibt. Und aufgeben als Mut zu bezeichnen ist doch eher etwas verkehrt.

Der eine hat einen sehr leichten Kampf, der andere einen sehr harten. Der Freitod sollte keine Option darstellen doch dafür braucht der Mensch um weiter zu kämpfen einen halt. Etwas das ihn auf der Welt hält das ihn unterstützt und ihm ab und an auch mal einen deftigen Tritt in den Allerwertesten gibt. Ein stabiles Umfeld.

Viele Menschen haben dieses Umfeld während ihrer depressiven Phase nicht.

Das schwierige dabei ist, das die Menschen immer noch meinen das Umfeld selbst müsse die Stabilität für sie schaffen. Doch das ist ein Irrtum. Das wird es nie geben. Unsere Gesellschaft lässt das eh nicht zu und eines sollten wir alle wissen: Die Gesellschaft ändert man nicht, wenn man psychisch instabil ist. So schön der Gedanke auch sein mag. Wenn man instabil ist, hilft es ein wenig mit den Strukturen zu gehen. Denn Auch wenn wir uns alle gegen Strukturen sträuben, sind die Strukturen es, die uns den alltäglichen Wahnsinn erträglicher machen.

Wenn wir stabil genug sind, kann man wieder abweichen und man merkt es geht. Doch vorher ist es ein Wagnis das jeden an den Abgrund bringt. Nicht zu empfehlen.

Jeder einzelne Schicksalsschlag kann durch fremde Hand entstanden sein, doch da heraus kann man nur alleine.

Seinem Umfeld Vorwürfe machen bedeutet es Instabiler werden zu lassen. Denn Vorwürfe hört sich niemand gern an und ist ein Zeichen dafür dass man nicht verstanden hat, wie man wieder auf die Füße kommt.

Mir sagte mal Jemand zu, als ein guter Freund von mir an Depressionen erkrankte: Die Depression ist eine Gauklerkrankheit (Verzeihung an alle Gaukler in meiner Liste). Sie Gaukelt uns etwas vor das nicht so ist.

Und genauso sehe ich sie nach all den Jahren auch. Jedes Mal wenn ich merke dass ich wieder trüber werde, merke ich an mir selbst dass ich anderen dafür den Schuh anziehen möchte. Heraus komme ich jedoch nur, wenn ich mir die Schuhe wieder selbst anziehe denn sie sind in meiner Größe. Ich habe mir selbst die Schuhe nicht dahingestellt und sie selbst nicht geschaffen. Das haben andere für mich getan. Doch mir passen sie ( so was dummes aber auch… grummel). Ich will die Schuhe nicht, doch die einzige Möglichkeit da weg zu kommen ist diese Schuhe zu nehmen und loszugehen.

Die Krankheit gaukelt uns vor. Alle anderen sind schuld und somit sind die anderen dazu verpflichtet das wieder gerade zu biegen.

Wenn ich an meine Vergangenheit zurück denke und wie wenig weit ich mit dem Gedanken gekommen wäre gruselt es mir.

Ja ich habe Verständnis dafür dass Menschen unter Depressionen leiden, ich weiß wie sich das anfühlt. Denn ich habe mehr als 5 Jahre lang starke Aufheller nehmen müssen um selbst aus einem großen Loch zu kommen. Und dieses Loch habe ich mir weiß Gott nicht selbst geschaffen. Daran beteiligt waren Familie und ein Ex der bis vor kurzem noch in meinem Leben herum pfuscht, ohne dass ich ihn vernünftig zur Verantwortung ziehen kann. Und immer noch pfuschen könnte wenn ich nicht stark genug wäre das nicht mehr zu zulassen.

3 Stationäre Aufenthalte und 2 Langzeit Ambulante Therapien haben mir geholfen einiger maßen im Leben klar zu kommen, sie formten mich in die Gesellschaft zurück. Etwas das ich nie wollte, gegen das ich rebellierte und doch waren es die Strukturen unserer Gesellschaft die mich wieder aufatmen ließen, jetzt kann ich sie durchbrechen weil ich wieder stärker geworden bin. Ab und an hilft s mit ihnen zu gleiten. Man muss sie nicht verinnerlichen denn dann wird man genauso wie alle anderen, doch ein wenig davon für sich bewahren wenn es mal wieder es etwas schwieriger wird.

Ich bin weder geheilt noch wirklich stabil. Doch ich habe feststellen dürfen dass das Leben keinen Sinn braucht. Danach zu suchen ist irrelevant. Wir benötigen in unserem Leben dieses mit 100% Sicherheit: ein Ziel, einen starken Willen und gute Freunde.

Und das kann keiner für uns beeinflussen, außer wir selbst. Das Ziel damit wir etwas vor Augen haben für das sich zu kämpfen lohnt. Den willen das Ziel auch zu erreichen und Freunde die einen wenn man aufgeben will wieder auf die Spur zurück bringen (und meist sind da nicht Samthandschuhe gefragt).

Ein jeder von uns hat seine Geschichte und jede Geschichte hat seine Berechtigung.

Aufgeben war noch nie eine meiner Stärken.  Vielleicht sollten wir alle uns diesen Satz ins Gedächtnis schreiben.

Nein ich habe kein Verständnis für den Freitod, und das will ich auch gar nicht haben, doch ich kann verstehen wenn Jemand nicht mehr weiter weiß, das er dringend Hilfe benötigt. Der Freitod ist doch nichts anderes als ein lauter zu spät kommender Hilferuf.

Gebt auf euch und den euren Acht, jedoch vergesst euch selbst dabei nicht. Ihr alle seid es wert zu leben. Und wir alle haben die Kräfte dazu. Ihr müsst sie nur in euch finden. Und das ist manches Mal nicht einfach.

Das Leben mit dem Arbeitskampf…

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Ich kann nicht für andere sprechen sondern nur für mich und ich sehe manche Situation wenn ich sie schildere nicht aus dem „allround Blickwinkel“ sondern einzig und allein aus meinem.

Der Weg in die Arbeit war für mich sehr schwer, schon für meine Ausbildung habe ich länger gebraucht als andere. Da während der Ausbildungszeit die Probleme die mich psychisch belasteten stärker waren als je zuvor. Wer schon einmal mit psychischen Erkrankungen in Kontakt gekommen ist, sie selbst an sich erlebt hat, kann ungefähr nachempfinden was ich meine.

An sich, wenn ich ehrlich bin, müsste ich sogar bei der Kindheit anfangen, doch das wäre zu weit hergeholt. Also bleibe ich bei dem Ausbildungszeitpunkt. Wie ich schon schrieb, habe ich länger dafür gebraucht da ich durch die Krankheit und die psychische Belastung die mit der Krankheit einherging immer mal wieder zwischenzeitlich im Krankenhaus war, Fehlzeiten aufwies sozusagen.

Ein kranker Mensch in der Welt der Arbeitenden? Geht das Überhaupt? Natürlich werden Krankheiten berücksichtigt in der Arbeitswelt die es schon real anzufassen gibt. Ein „Ärzterätsel“ ist meist dann schon etwas anderes. Das gibt es noch nicht, ist noch nicht als Krankheit definiert und nicht anerkannt also gibt es dafür weder Prozente noch gibt es dafür irgendwelche Erleichterungen. Denn: Die Krankheit gibt es ja noch nicht. Und die Form der Erkrankung in dem Sinne auch nicht. Also gelte ich ja als völlig gesund. Also Arbeitsmarkttechnisch, würde man meinen.
Die Ausbildung schaffte ich relativ gut, auch wenn ich einmal Anlauf nehmen musste. Dafür das manche sie überhaupt nicht hinbekommen haben kann ich wirklich Stolz darauf sein den Titel „kaufmännische Assistentin für Wirtschaftsinformatik (anders ausgedrückt) Staatlich geprüfte Wirtschaftsassistentin“ zu tragen. Klingt cool, ist es an sich auch. Nur mit anfangen kann man damit echt wenig da die meisten Arbeitgeber fragen: Hääh? Überqualifiziert.

Das bedeutete nach der Ausbildung erst einmal keine Stelle in dem Erlernten Beruf. Und da ich schon nicht mehr bei meinen Eltern wohnte hieß das der Weg zum Amt. Ich weiß also über Behördengänge zur Genüge Bescheid. Gesucht wird doch „nur“ eine Bürokauffrau mit einer KAfW kann man nix anfangen.

Beim Amt ging dann der Spießrutenlauf los. Da sie hörten das ich eine Erkrankung habe, wurden ich dem „Reha verfahren“ zugewiesen. Der Größte Blödsinn überhaupt den man sich denken kann, wenn man mich fragt. Es wurden Stundenlange Tests durchgeführt die alle ergaben das ich eine Rechtschreib- und Grammatikschwäche habe, die sie mir direkt anerkannten, das ich in Mathematik witziger Weise die Schwierigsten Aufgaben lösen kann doch bei den einfachen kläglich dran scheitere, das ich tatsächlich kein gesunder Mensch bin und ob ihr es glauben wollt oder nicht, ich sei tatsächlich sogar ein „intelligenter Mensch“. Wowwwwww… Hätt ich jetzt ehrlich nicht für möglich gehalten. Im Folgenden stellten sie jedoch fest, dass meine Erkrankungen dazu führen das ich ab und an mal Ausfallen kann, aus heiterem Himmel, einfach so. Bumms. Und nu?
Es entstanden weitere Tests und Versuche, viele schulischen Maßnahmen die alle scheiterten. Wie war das mit dem „ an einfachen Sachen scheitern?“. Haben sie ihre eigenen Tests nicht richtig ausgewertet und ihre Unterlagen geprüft?

Egal. Während der gesamten Testverfahren und Terminjagerei fing ich einen Job an und danach einen weiteren. In dem weiteren fühlte ich mich sogar richtig wohl und blieb sogar sehr lange dort. In Xanten in der Videothek. Eine einfache Tätigkeit auf 450 Euro Basis. Das Amt sagte jooo mach mal, finden wir gut, findest ja eh nix anderes mit deinem Problem. Supi.

Amt gab Ruhe Nica war zufrieden… oder?

Wisst ihr wie es sich anfühlt sich nicht wirklich etwas leisten zu können weil man eben nur Hartz IV bekommt und vom Amt dem Stempel aufgedrückt bekam: Arbeitsunfähig?

Was bedeutet eigentlich dieser Stempel „arbeitsunfähig?“. Der Bedeutet das ein Arbeitgeber beim Amt Nachforschungen anstellen kann und gesagt bekommt: Ne die vermitteln wir doch gar nicht die ist im Reha verfahren! Wie kommen sie denn auf die Idee diese Person bei sich einstellen zu wollen?  Hallooo wir haben eine Bewerbung der jungen Dame vorliegen wenn das allerdings so ist. Und Tschüss… Na ganz so habe ich es nicht mitbekommen aber Inhaltlich gibt es das wieder was vorgefallen war. Da mir freundlichst mitgeteilt wurde das ich bevor ich mich auf eine Vollzeitstelle bewerbe doch bitte mit den Anstellten des Amtes zu sprechen hätte die dann entscheiden würden, ob es sich für mich überhaupt lohnen würde, mich auf diese Stelle zu bewerben. Steine über Steine die in dem Weg lagen.

Und ich kreische in mir hinein: Ich will doch nur arbeiten? Mehr will ich doch nicht! Ist das in dieser Welt zu viel verlangt?

Die Arbeit in der Videothek die ja genehmigt war indes machte tierisch Spaß und ich freue mich auch wenn der Kontakt sehr wenig ist das ich ein bissel über FB den Kontakt noch halten kann. Ich wünschte man würde das Team mal wieder in Komplett treffen das wäre bestimmt ne Gaudi. Ich wünschte mir der Job wäre nie vorbei gewesen. Auch wenn die Arbeitszeiten manches Mal echt mies waren.

Mich zog es dann als diese den Standort wechselte und bissel in Richtung wir machen zu ging nach Essen. Mir war eine Stelle zugesichert worden und ich freute mich, es sollte Vollzeit sein, das erste Mal Vollzeit. Leider hatte ich damals noch keinen Plan davon dass man sich auf „mündliche Zusagen“ eines Arbeitgebers nicht verlassen sollte. Irgendwie will ich das immer noch nicht wahr haben, aber dazu später.

Also bin ich nach Essen gezogen mit der „nicht mehr in Aussicht“ stehenden Stelle und beim Amt die erste Frage: Warum sind sie denn nicht in Xanten geblieben? Ja, weil man mir sagte… ach ja. Was ein Arbeitgeber sagt oder in China fällt ein Sack Reis um. Und da in meinen Akten ja: Reha Verfahren stand, hatte ich mit einem mal 3 verschiedene Arbeitsvermittler. 3 werdet ihr nun alle Fragen? Ja 3.

Die erste war für meine erhaltenen Leistungen zuständig. Also von der guten Frau bekam ich das Geld und immer wenn sie einen Beleg oder so brauchte musste ich antanzen. Wobei der Briefkasten mich wohl häufiger gesehen hatte als die Frau bei der ich glaube ich nur 2 oder 3 mal wirklich drin war. Doch die war ja nicht wirklich eine Arbeitsvermittlerin aber die hatte oben bei sich jemanden sitzen der dafür verantwortlich war, das ist dann also Nummer 1.

Eines muss ich dazu sagen, es ist mir in der gesamten Zeit beim Amt nie jemand doof gekommen. Ob das daran lag das ich „arbeitsunfähig“ in meinen Akten stehen hatte oder sogar noch habe und dennoch arbeiten gehe? ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kam da keiner mir doof.

Nummer zwei war die gute Frau bei der Hauptstelle die einen hin und wieder antanzen ließ wenn sie glaubte mir eine Stelle vermitteln zu können um dann festzustellen das bei einer Zöliakie erkrankten Bäckereifachverkäuferin tatsächlich kein gutes Jobangebot ist. In Wirklichkeit musste ich nur antanzen damit sie schrieben konnte: War pflichtbewusst da. Es hatte sich nichts geändert. Oder doch warte mal: Diese kleine arbeitet ja schon wieder auf 450 Euro Basis nebenbei. Die ist ja eigentlich nie wirklich Arbeitslos? Grübel. Wie kann das nur? Ständig macht die irgendeinen Job neben all den Terminen die wir ihr aufbrummen. Aber sie ist doch Arbeitsunfähig? Wie kann sie denn? Wieso macht die das? Andere an ihrer Stelle wären doch Zuhause?

Und genau die Frage wurde mir sogar schon einmal gestellt. Warum ich denn arbeiten würde? Ich könnte doch auf die faule Haut liegen, Geld würde ich ja eh kriegen. Hmmm schon mal überlegt das andere dann für mich ihren Arsch aufreißen müssen?

Nein, sorry. Ich will aber …

Dann gab es für mich den ersten Erfolg. Zwischen all den ganzen Minijobs bekam ich meine aller erste Vollzeitzusage und auf FB waren alle Zeugen von dem Glücksgefühl das ich erlebte. Hey ich hab nen Job? Nen echten Job! Zwei Jahre lang werkelte ich dann für diese Zeitarbeitsfirma in ein und derselben Stelle bis es hieß:

„Tja, Frau Augstijn wären sie ein gesunder Mensch hätten wir einen Festvertrag für sie, so aber können wir leider nichts für sie tun.“

Das war der Faustschlag in den Magen. Anders kann ich es nicht beschreiben. Wisst ihr wie lange ich darum gekämpft hatte endlich einmal Vollzeit zu arbeiten?

Doch das war ja erst der Zweite Faustschlag der erste war der Lohn in dem Job. Denn der Mindestlohn war 8,50. Am Ende besaß ich also trotz Vollzeitleistung weniger als ich zu Hartz IV Zeiten hatte, und das abzüglich des Nebenjobs. Für 8,50 werde ich nicht wieder arbeiten gehen also nicht Vollzeit. Denn dann mache ich Minus. Schon traurig oder?

Und dann kam der Satz der mich jetzt noch Tränen fließen lässt. Was habe ich getan das man mich nicht will?

Ich wurde dann freundlicher Weise von einem Freund in seinem Betrieb aufgenommen. Wobei ich darauf hin in den jetzigen Job trat bei dem ich gerne bleiben wollen würde doch das bleiben steht in den Sternen.

Der nächste Job  ist  Vollzeit und einfach nur toll, ich konnte ihn, fühle mich wohl und eigentlich wäre da nichts was stören würde, bis auf das ich immer noch Zeitarbeitnehmerin bin. Wie war das: ich würde so gerne? Aber Moment. Steine… da rollen Steine…

Ich bin fast auch schon wieder 2 Jahre da und vor kurzem hatte man mich gefragt ob ich von der Zeitarbeitsfirma rüber in den Betrieb wechseln wollte. Cool, das wäre das erste Mal Direktanstellung in Vollzeit. Das wäre ein Ziel in meinem Leben ein weiteres Ziel das ich erreicht hätte gegenüber der Meinung Arbeitsunfähig zu sein hätte ich es allen gezeigt. Doch wo sind die Steine? Seht ihr sie schon? Ja da kullern sie wieder vor dem Ziel und mauern es sogar noch zu.

Es war eine mündliche Zusage und wie war das noch mit mündlichen Zusagen? Dem darf man nicht trauen. Es stellte sich heraus dass die Stelle eine Ausschreibungspflichtige Stelle ist und erst einmal also intern ausgeschrieben werden musste. Daraufhin haben sich selbstverständlich andere Arbeitnehmer die schon dem Betrieb zugehörig sind beworben. Warum auch nicht? Dafür sind solche Stellen ja da. Auch wenn mir mündlich versichert wurde ich sei die Favoriten ist es dann also dazu gekommen das ich die Stelle nicht bekommen habe. Ab Montag fängt die Person bei uns im Büro an die die Stelle bekam. Wenn ich böse sein will würde ich sagen: MEINE STELLE. Doch das kann ich nicht denn es war nicht meine Stelle, sonst hätte ich sie ja. Sie war für mich ausgeschrieben, doch das stand bei der Ausschreibung ja nicht dabei.

Ziel verfehlt und nun ist es wieder eine unsichere Zeit, warum?

Weil die Arbeit nicht für so viele Menschen reicht.

Also wird eine Person zu viel sein und wer wird wohl als erstes gehen müssen wenn die Arbeit zu wenig wird? Selbstverständlich die Zeitarbeitnehmerin wer auch sonst?

Und wieder frage ich:
Wie viele Steine noch?
Soll ich wieder eine Leiter daraus bauen um auf der einen Seite hochzusteigen um am Ende hinunter zu fallen?

Ich bin ja mal gespannt ob die zweite mündliche Zusage dass sie mich auf jeden Fall aber behalten wollen ehrlich gemeint ist. Das Vertrauen auf jeden Fall hat einen Sprung erhalten. Zumal man mir nicht persönlich gesagt hat das die Stelle nun doch anderweitig vergeben worden ist. Sondern ich war bislang nur auf den Stand: Es ist noch nicht entschieden.

Dafür das es noch nicht entscheiden ist ist es echt witzig das Montag schon der neue Anfängt.

Ich weiß das derjenige sicherlich gut ins Büro passen wird, also nicht das ihr denkt ich gönne es ihm nicht. Das wäre unfair. Doch wenn man ehrlich ist, fair mir gegenüber war das auf gar keinen Fall und wirklich Sinn macht es auch keinen.

An dieser Stelle bevor ich den Bericht nun abschließe noch ein fettes Lob an meine jetzige Zeitarbeitsfirma die sehr Flexibel mit der Thematik umgegangen ist und mir sogar ein bissel Sicherheit in der unsicheren Situation vermittelt hat. Danke dafür!

Was solls. Aufgeben?

Nie im Leben eines Tages werde ich mein Ziel erreichen:

Vollzeit in Direktanstellung mit Festvertrag mit einem Annehmbaren Gehalt, das ich auch mal mit meinem Freund in Urlaub fahren kann. Das ist ein Traum von mir den ich mir noch erfüllen möchte.

Wer behilflich sein will, die Stelle sollte in Essen sein.

Sind Schweigeminuten Kulturabhängig?

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Heute verlinke ich also mal einen Beitrag aus der Bildzeitung, warum? Weil es doch eigentlich egal ist welche Zeitung man nimmt. Sei es WAZ, oder sonst etwas es kommt im Grunde das gleiche dabei heraus. Nur das die eine sich lokal nennt, die andere wiederherum als „Bild“ verschrien. Doch wenn man beide zusammensetzt, sieht man kaum einen Unterschied, vom Wahrheitsgehalt des Inhaltes her.

um diesen Beitrag geht es hier:
zum Beitrag

Die erste Frage die ich mir als erstes stelle: Haben die Fußballer tatsächlich dies getan?
Wenn wir davon ausgehen das dem so ist dann:

Ich sehe diesen Artikel, die Überschrift und frage mich die ganze Zeit?

Was hat eine Schweigeminute mit einer Kultur zu tun?

Sollte das tatsächlich die Begründung sein warum die Fußballer die Schweigeminute nicht eingehalten haben, treffen sie bei mir auf völliges Unverständnis.

Denn ich glaube nicht dass so etwas in irgendeiner Kultur wirklich verankert ist.

Warum das so ist? Weil Terror in keiner Kultur vorhanden sein sollte.

Wenn also die Spieler tatsächlich in der Schweigeminute herum tanzten ist es nur eines:

Respektlosigkeit gegenüber anderen Menschen und vor allem gegenüber den Opfern. Nichts anderes.

Denn selbst wenn es nicht in deren Kultur so verankert ist (Schweigeminuten haben nix mit Kultur zu tun), so hätten sie allein aus Respekt vor den Opfern mit still stehen und schweigen können. Das macht man um zu verdeutlichen dass man die Tat als ein Verbrechen anerkennt.

Wie gesagt ich schreibe alles in sollte, wäre, wenn. Denn ich weiß nicht was an dem Beitrag nun tatsächlich stimmt und was nicht.

Ich schreibe extra, wenn ich davon ausgehen würde das es stimmt.

Das dieser Beitrag der Bild nun wieder einmal eines macht, den Nahen Osten schlecht, stelle ich die Aussage tatsächlich in Frage. Andersherum sagt man ja das in jeder Lüge auch ein funken Wahrheit steckt, da ist die Frage wo ist nun der Funken.

Aus dem Beitrag kann man nicht entnehmen ob die gesamte Mannschaft daran beteiligt war oder ob es nur ein Paar waren. Wer weiß da denn mehr und genaueres und wo man herausfinden kann was tatsächlich Sache war?

Und bitte nun keine weiteren Links zu anderen Fragwürdigen Zeitungen, reicht wenn ich einen solchen Link hier präsentiere. 😛

Dann jetzt am Ende stelle ich mir noch eine gravierende Frage bevor ich zum Abschluss komme: Was machen wir selbst in einer solchen Schweige und Gedenkminute bevor wir uns über Fußballer aufregen. Bleiben wir selbst tatsächlich stilll? Wann hatten wir diese das letzte mal und wann machten wir es richtig?

Ich für meinen Teil halte eine Schweigeminute, unabhängig davon was ich von Schweigeminuten allgemein halte, für Kulturunabhängig, doch wie sieht es wirklich aus?

Was ist Kultur überhaupt? Das alle so großspurig davon sprechen?

Muss und müssen und müsste und nein: kann!

 

Ich habe heute Morgen einen an sich schönen Artikel gelesen, wenn da nicht die Überschrift wäre die im Artikel auch noch wiederholt werden würde.

Man könnte eine Absicht dahinter vermuten, möchte es jedoch nicht wenn man in so interpretiert wie ich es mache.

„Wen etwas stört, der muss etwas ändern“.

Ist das auf mich gemeint?

Wo ich mich öffentlich lesbar über das Müllproblem bei uns in Karnap aufrege das derzeit wieder seine Höhepunkte hat?

Oder ist es auf den von vielen verhassten und lieblings Hetzobjokt  gemünzt der sich ja ständig überall nur aufregt ohne etwas zu ändern wie immer behauptet wird?

Man kann viel in Texte hineininterpretieren und wenn man Menschen kennt und ihre Aussage mit einem Text dann abgleicht gerät man bei diesen Worten schnell in den Verdach,t das das eine tiefere Aussage an bestimmte Menschen gerichtet war.

Warum man so einen unbedachten Satz (denn ich hoffe der steht so nicht mit Absicht dort drin, auch wenn man das schnell als erstes denkt), schreibt ist mir nicht verständlich.

Der Artikel ist an sich schön und ich hätte ihn gern geteilt wenn nicht dieser Satz dort stehen würde.

Der klingt so harmlos und doch ist es wie eine Anklage und ein:

„Wir sind etwas Besseres denn wir haben es getan.“ Darauf fällt mir nur ein: Man sollte, wenn man sich lobt, andere nicht mit Füßen treten

Ich mag es wenn man etwas bewirken kann. Doch mag ich es nicht, wenn  man durch diese Wirkung sich dann als etwas deutlich besseres darstellt als andere.

Du MUSST doch …

Nein wie man bei dem Müllproblem sieht, muss man nicht. Denn man kann nicht immer alleine.

Und ich werde mich weiter über das Müllproblem aufregen, weiterhin meine Fotos machen und weiterhin Müll auch aufheben, weiterhin die Menschen die es fallen lassen ansprechen wenn ich fit genug bin damit daran auch etwas geändert wird. Doch allein ist das nicht möglich dort etwas zu ändern. Und so wird das Müllproblem noch lange Karnaps Bild zerschandeln.

Doch muss… ist das definitiv die verkehrte Wortwahl und da man ja etwas ändern muss, wie wäre es so:

„Wen etwas stört, der kann etwas bewirken, indem er etwas verändert. „

So würde der Satz mir gefallen.

Schade eigentlich die Aktionen haben es verdient gesehen zu werden.

Ihr dürft mir jetzt auch gerne den Kopf abreisen. Kein Problem, ich bin heute Morgen mit dem Verkehrten Fuß aufgestanden und auf dem Ohr reagiere ich nun mal sehr empfindlich.

Nehmt es mir also nicht übel wen ich diesen Satz etwas in die Länge gezogen habe. Kleine Worte haben nun einmal eine große Wirkung und „MUSS“ ist immer ein sehr schwieriges Wort.

Unter dem Deckmantel Natur … Teil 3

 

Unter dem Deckmantel Natur …

Noch einmal zurück zum Kisten-Garten der ja dem Naturschutz dienen soll. Warum ich noch einmal dieses Thema anschneiden muss? Weil ich mit Jemanden darüber gesprochen habe und dieser Jemand  mich mit seinen Aussagen sehr verwirrte.

Was genau ist eigentlich NATUR?

Für mich ist Natur schon das kleine Unkraut das sich wenn die ersten Sonnenstrahlen etwas wärmer werden langsam seinen grünen Kopf durch die schwarze Erde presst und der hellen Sonne guten Tag entgegenruft. Ja das ist echte Natur, oder etwa nicht?

Der Kisten Garten wurde künstlich angelegt. Da sagt  mir das Wort „künstlich“ schon das es sich dabei nicht um Natur pur handeln kann. Doch manche Menschen sehen es anderes.

Mir geht es jetzt gar nicht darum wer was schöner findet sondern es geht mir um den Deckmantel Natur. Sag mir einer der Kisten Garten ist natürlich und ich lächel und frage dich: So weit hat es uns Facebook schon gebracht? Das die Natur so verkannt wird?

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Bild 2, gleiche Stelle nur dort wo noch die Wiese ist

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Grübel

Beides zusammen mal gesehen.

Ja ich reg mich wegen möppes auf, dafür ist dieser Blog jedoch auch gedacht noch nicht bemerkt?

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Warum mag ich die Wiese drum herum noch einmal lieber und rege mich jedes Mal auf wenn der Mäher kommt?

Karnaper Garten die Zweite …

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Okay, ich bin euch das Foto vom „traumhaft schönen“ Garten schuldig geblieben, also das des unfertigen. Ich nehm lieber das des fertigen. Denn so kurz vor der Einweihungsparty die selbstverständlich an einem Montagnachmittag  stattfindet, dann, wann die meisten Arbeitenden Bürger Karnaps Arbeiten müssen nicht können.

Meine Meinung zu dem Stück „Natur“ was sich hier bietet bleibt allerdings unverändert:

Was ist das?

Antwort von offizieller Seite war wohl:

Ein Hochbeetgarten der Naturschutz darstellen soll.

Nun seid ihr dran:

Was genau stellt das nun tatsächlich da?

Ich sag dazu jetzt nichts mehr. Denke mir meinen Teil jeder hat seine Meinung ich finde das eingezäunte was weiß ich was, Geldverschwendung, wenn ich  daran denke wie viele Menschen von der Gartenbaufirma an dem kleinen Stück Erde gearbeitet haben (ich habe sie mit eigenen Augen gesehen! Und das diese mit drei großen Fahrzeugen und PKW daran arbeiteten frage ich mich warum aus dem Stück Erde nicht etwas schöneres geworden ist als das da.

Hat die Stadt dafür tatsächlich Steuergelder rausgerückt die an anderer Stelle nun sicherlich nicht mehr vorhanden sind, wird sich sicher jede Fragen. Doch dazu muss man wissen wie die Städte arbeiten. Sie haben auch für Kunst und Natur jeweils bestimmte Budgets (so war es auf jeden Fall mal, ich weiß nicht ob sich daran mittlerweile etwas geändert hat.) Wenn das Budget nicht aufgebraucht wird, gibt es im Nächsten Jahr weniger Geld. Also gibt man es für Pillepalle aus, damit die Stadt das nächste Mal wieder gleich viel erhält. Ich vermute dies ist so ein Pillepalle Projekt denn etwas Sinnvolles auch gerade für Kinder etc. sehe ich darin nicht.

Belehrt mich eines besseren, seid mir nicht böse wenn ich euren Argumenten jedoch nicht folgen kann. Die Argumente die dafür sprechen und bisher genannt wurden sind in meinen Augen sofort wiederlegbar. Wer hat bessere?

Eine weitere Frage: Was ist daran schön???

oder wird das noch?

Kleiner Nachtrag, natürlich werde ich mich noch darüber erkundigen, wie und was und wo. Doch das was bisher an Infos darüber rüber kam und wie es jetzt ausschaut … darüber habe ich mich nun lang genug ausgelassen.

Hier zu meinem ersten Beitrag der etwas genauer erklärt wie ich das sehe:
Der Garten der alle Karnaper …

Der Garten der alle Karnaper Herzen erfreuen soll … öhhhmmm

Hmmm… (Bild folgt noch, konnte mich noch nicht entschließen eines davon zu machen!)

Jetzt werde ich wieder bei manchen „unten durch“ sein weil mir etwas neues das unser „Dorf“ verschönern soll nicht wirklich toll finde.  Doch ich kann dem einfach nix positives abgewinnen. Sorry, und wenn ich dann sehe wie viele an dem „Werk arbeiten“ und wie lange das dauert und das mit einem Handwerklichen Grundwissen, frage ich mich: Warum?

Kein Wunder das das Ding viel kosten soll bei diesem Aufwand für? Ja für was eigentlich?

Wer sagt eigentlich, dass man nur seine positiven Meinungen verbreiten muss? Ich sag ja nicht dass jeder so denken soll wie ich, es ist nur meine Meinung zu dem Thema, es ist völlig okay wenn ihr eine andere habt.

Es gibt bestimmt echt viele Menschen die es toll finden. Doch ich kann dem bislang noch nichts abgewinnen, bin aber gerne bereit noch einmal nachzusehen wenn es komplett fertig ist. Nur jetzt hat dieses Eingezäunte Stück etwas Erinnerungen in mir geweckt, die eher negativer Natur sind. Und da wären wir beim Thema Natur:

Hatte ich schon einmal erwähnt, der neue „Garten“ der direkt am Spielplatz frisch gebaut (angelegt ist da wohl wirklich das verkehrte Word für) wird, wurde unter anderem mit dem Begriff Naturschutz in Verbindung gebracht. Und das passt mit diesem Projekt irgendwie nicht zusammen. Eine Wildwachsende Wiese die ab und an mal geschnitten wird, ist in meinen Augen deutlich mehr Natur als ein Garten der künstlich erstellt wird und mit Zaun drum herum etc. Am Thema vorbei würde ich sagen.

Wir hatten früher, also da wo ich herkomme, einen riesen großen Hof. Dieser Hof hatte ganz viel Rasenfläche die gemäht werden musste. Wenn dann die Zeit war, wurde der Rasen fix und kurz geschnitten und der Schnitt wurde dann in eine Holzkiste verfrachtet. Faszinierend ist, das die Holzkästen die nun dort die Schönheit der Natur darstellen sollen dem sehr ähnlich sehen.  Die Erinnerung ist bei mir noch so frisch weil mein kleiner Purzel immer gern ganz oben auf der „Kiste“ saß und hinterher fürchterlich am Stinken war. Wir nannten es Komposthaufen.  Okay, ihr habt aber Recht, es ist Natur.

Der Spielplatz hatte schon was Schönes, mitten auf der Fläche und rings herum um den Spielplatz freie Wiese die wirklich einmal herum ging. Nun jedoch ist ein Stück der Wiese abgetrennt. Das Stück schaut aus wie ein Notbehelf weil man anderswo dafür keinen Platz mehr gefunden hat. Irgendwie erscheint mir das alles so dahingeklatscht. Ich hoffe das ändert sich noch.

Der Garten wird nur für Schlüsselinhaber zugänglich sein, auf dem kleinen Stück drei wunderschöne Bänke. Natürlich werden die Bänke so etwas geschützter sein vor den Wandalen die sich gern an Bänke vergreifen wie man im Park immer wieder feststellen darf. Doch wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht dass der Zaun die wirklichen Wandalen davon abhalten wird. Ich hoffe es schon denn die Bänke sehen ja wirklich wertvoll und gut gearbeitet aus. Mich würde es jedoch nicht wundern. Was mich wunderte ist das auf dem kleinen Stück gleich drei von der teuren Sorte stehen. Denn ich glaube nicht das die sooo günstig sind.

Wenn ich sehe wie viele Menschen bislang an diesem Stück Garten gearbeitet haben, dann frage ich mich warum es noch nicht fertig ist? Wie viele waren das gestern die da drum herum standen? Zehn? Himmel. Viele Köche verderben den Brei weil einer den anderen Aufhält. Schon mal davon gehört?

Mich wirft das Teil auf jeden Fall nicht staunend vom Hocker und ich schön ist es auch nicht. Zurück zur Natur bringt es einen auf gar keinen Fall und das ist wohl das was mich am meisten von Anfang an negativ auf das Teil einstellen ließ.

Seid mir nicht böse drum. Ich finde es einfach nur gruselig.

Im Befüllten Zustand hat es sogar was von riesen Särge die da mitten in der Landschaft stehen. Wird das noch schön? Oder bleibt das so?

Hier ein Album von der Einweihungsparty:
zur Bilderstrecke

Betrug = Betrug oder doch eher …

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Wenn ein Betrug nicht gleich ein Betrug ist, was wäre dann das Ergebnis?

Direkt nach der Wahl hatte die Tagesschau auf ihrer FB Seite beschrieben dass die AFD Wahlbetrug vermuten würde. Diese Tage las ich dann einen Bericht, der genau diesen bestätigten würde in der RP Online. Ich habe diesen Beitrag nun schlicht und ergreifend unter dem Bericht der Tagesschau geteilt mit der Frage ob sie diesen Bericht prüfen könnten. Denn da ich sonst nirgends davon las weiß man es nicht so genau. Vielleicht werden die so freundlich sein und Aufklärung betreiben.

Etwas anzweifeln nur weil es nicht großartig in FB verbreitet wird, mache ich nicht. Sondern ich mache das, weil ich mir die Frage stelle ob etwas der Wahrheit entspricht oder nicht. Vermutungen weiter geben ist ja groß in Mode, ganz gleich ob etwas Wahres  dran ist, gerade wenn es um dieses Thema geht.

Was ich daran faszinierend finde, das kaum einer diesen Bericht der in der RP-Online, also ein Blatt das durch aus ANTI-AFD behaftete Beiträge geschrieben hat, diesen geschrieben hat, jedoch es kaum einen Menschen zu interessieren scheint.

Denn kaum einer hat sich zu dem Beitrag geäußert oder ihn gar geteilt wie es mit so vielen Anti Beiträgen geschehen ist.

Doch es geht in dem Beitrag nicht darum dass die AFD mehr Stimmen gehabt hätte, sondern es geht schlicht und ergreifend in den Beitrag um tatsächliche begangenen Wahlbetrug.

gehen wir nun einfach einmal davon aus das der Beitrag der Wahrheit entspricht: Was wäre dann?

In der Einleitung ist von „fälschlicher Weise“ für ungültig erklärte Stimmen berichtet worden, was sich im Beitrag selbst jedoch als direkter Wahlbetrug herausstellt. Die Überschrift verharmlost es also schon einmal. Anstelle das nun groß herum posaunt wird das Wahlbetrug stattfand, gab es nur fälschlicher Weise 37 Stimmen die für ungültig erklärt worden sind.

Von den meisten erkennt man in erster Linie nun folgende Reaktion:
„Ja und? Ist doch „Nur“ die AFD“ bei manchen würde man dann „Richtig so“ lesen und wieder bei anderen „wurde ja kein Schaden angerichtet.“ Und keiner denkt über den eigenen Horizont hinaus.

Von mir bekommt man diese Reaktion:
Wenn man Stimmen verschwinden lassen kann, sind tatsächlich nur da Stimmen verschwunden? Wurden schon bei voran gegangenen Wahlen Stimmen für ungültig erklärt die eigentlich Gültigkeit gehabt hätten? Kann man, wenn es so einfach ist auch Stimmen anderswo hinzufügen? Wo haben wir da noch eine Sicherheit dass wir das bekommen, was wir auch tatsächlich gewählt haben?

Och die sind uns zu unbequem, die sind zu Rechts, ne die sind zu links. Und die Nase von denen gefällt mir gar nicht?

Wenn das tatsächlich stimmen sollte wäre das ein enormer Schaden für unser Wahlsystem und jeder der mit dem Finger aufzeigt und sagt: Scheiße war doch nur die … Der sollte auch mit dem Finger auf sich selbst zeigen und sagen:  Fair bin ich nicht.

Doch wir sind ja alle die guten oder sind wir doch die Bösen oder was sind wir nun denn ganz genau?

Wir schaun in den Spiegel und was sehen wir?

Hier geht es zum Post der Tagesschau

Hier geht es zum Bericht der RP Online

Müll, kreischen und textlicher Müll und …

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Und die Hetze geht weiter, doch es nimmt andere Bahnen.

So wie gegen einen Menschen immer noch gehetzt wird nach der Wahl so nehmen die Beiträge der liebsten „Hetzblätter“ andere Formen an.

Das erste was einem auffällt ist die Wortwahl: „Karnaper wollen icht als Absteiger abgestempelt werden“

Anstelle solch einen Beitrag zu formulieren und in die Wege zu leiten lieber sich über vernünftige Themen Gedanken machen. Wenn in einem Beitrag nur Müll Ecken gezeigt werden dann sollte man sich lieber die Frage stellen:

Warum hat Karnap überhaupt so viele Müllecken?

und die Zweite Frage gleich hinten dran:

Wie kann man das beheben? Damit man eben nicht mehr Müllecken aufzuweisen hat?

Was vorher noch stillschweigend hingenommen einfach ignoriert, oder sich aufgeregt wurde: „Warum zeigt er immer nur die dreckigen Ecken von Karnap, Karnap ist auch schön“  Wird mit einem mal selbst zum Thema gemacht och, jetzt haben wir also doch ein Müllproblem, wie denn jetzt? Haben wir oder haben wir nicht???

Schon daran erkennt man die Falschheit der Worte an sich. Allerdings bei den Beiträgen die ich nun angesprochen habe,  wurde nicht sofort nach der perfekten Lösung geschrien sondern Ihnen wird Zeit gegeben nach einer Lösung erst einmal zu suchen.

Ansätze für das Müllproblem sind schon da, XYZ und XYZ wollen sich da wohl beraten:

„Mehr Mülleimer und öfter Leeren.“

Ein faszinierender Ansatz der schön längst als Lösung mal vorgeschlagen wurde ich glaube das war vor über einem Jahr …

noch bevor der Wahlkampf überhaupt angefangen hatte. Wie? Den gab es schon? Ja, den gab es schon nur vor lauter Ignoranz wurde das anscheinend einfach ignoriert oder überhört oder …

Wirklich sauberer wenn man ehrlich ist und das ganze seit anmerken des Problems beobachtet hat, auch in anderen Stadtteilen wo es ähnliche Probleme gibt, wird es nicht. Warum?

Weil selbst wenn die Mülleimer leer sind, der Müll einfach aus den Händen der Menschen die sich dort aufhalten fällt und nicht wieder aufgehoben wird.

Auf freundliche Anfragen und dem Vorbild indem man zeigt wo der Müll hingehört,  wird man entweder nur dumm angeblafft von wegen „Mach doch selbst“, trifft auf ein Schulterzucken „ich nix verstehen“ oder man hat die Faust im Gesicht. Das einzige was helfen würde wäre, selbst aufheben. Doch das kann NICHT die Lösung sein. Denn wenn ich eines aufhebe, fallen in dem Moment zwei weitere. Es nimmt kein Ende. Zudem erhält man dannein Süffisantes Lächeln der Menschen die es fallen ließen. Sie wissen genau das wir keine Handhabe haben und ist doch schön einen „SKLAVEN“ zu haben der es für sie macht.

Viele Mülleimer landen auch da wo sie nicht hingehören: in Altenessen zum Beispiel sehr beliebt sind die Mülleimer auf der Bushaltestelle. Ein Wurfspiel für jeden der sein Müll dort einwerfen möchte, für die Angestellten die schon bestraft damit sind solche Eimer leeren zu müssen nicht gerade etwas Schönes. Jedes Mal müssen die die Eimer suchen, teils auf der Straße teils oben auf dem Bushaltestellendach und mal sind sie ganz verschwunden, angekokelt oder was auch immer. Mülleimer sind anscheinend dazu da beschädigt zu werden.

Ich weiß nicht wie das in der Schule rings um Karnap ist, ob man dort auch an ein Bewusstsein für Müll denkt. Klar soll man die Kinder nicht in ihrer Entwicklung stören, doch was ist dabei, wenn man ihnen beibringt das der Müll in den Mülleimer gehört und das man ihn so lange festhalten kann, bis man einen Mülleimer erreicht hat der noch Fassungsvermögen hat?

Doch ich würde mir wünschen dass die Lehrer auch da gesondert ein Augenmerk drauf legen könnten. Denn bei den Kleinen fängt es ja schon an.

Die größte Fragte ist nun, wie bringt man es den Erwachsenen bei? Denn in erster Linie liegt es an Ihnen.

Der erwähnte Ansatz den man also angeblich erst jetzt finden konnte war schon lange im Gespräch. Nur das wir schon auf die Idee gekommen sind, das es so viel nicht ändern wird.

Irgendwo wurde nach gekonnten Strafen verlangt, ich bin dagegen das man stärker bewacht und abstraft. Zum einen hat es in anderen Städten mit den Strafen auch keine abschreckende dauerhafte Wirkung gebracht. Der Lernerfolg ist nur von kurzer Dauer und zwar genau so lange wie gut bewacht wird.

Okay, einen Wachposten „Müllbeauftragten“ wäre ein neuer Job und ergäbe einen Arbeitssuchenden weniger, doch seien wir ehrlich. Das ist zwar eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aber kein haltbarer Zustand. Es ändert ja nichts an dem Verhalten der Menschen. Sobald dieser einmal krank ist wird munter weiter gemacht.

Wir sollten also nach einer dauerhaften Lösung für das Problem suchen der bei den Menschen ansetzt die dort auch wirklich sind. Wissen diese Menschen überhaupt wozu ein Mülleimer tatsächlich da ist? Wissen sie, wenn der Mülleimer voll ist das man den Müll dann auch mitnehmen kann?

Denn nicht nur am Markt schaut es so aus, man gehe mal Spätabends im Sommer am Kanal entlang und man hat das Gefühl an einer Müllhalde zu stehen. Und selbst der Grund: Ihr möchtet es doch auch schön und sauber haben zählt nicht. Die Menschen scheinen sich in dem Müll rings um sie herum wohl zu fühlen.

Der erste Gedanke war, wovor ekeln sich Menschen und da kam mir in den Sinn ein paar Ratten dort hin zu setzen, denn Ratten fühlen sich bekanntlich auch in solchen Ansammlungen wohl. (nicht die Hausratten sondern schon ein paar aus der freien Wildbahn.) Doch ich befürchte selbst das würde diese Menschen nicht wachrütteln. Wahrscheinlich erst dann, wenn diese sich so stark vermehrt haben das sie in die Häuser kommen. Das ist also auch keine Lösung. Obwohl der Gedanke sehr verlockend war. (den Armen Tieren zuliebe habe ich diesen Gedanken allerdings schnell wieder verworfen.)

Doch was kann wirklich helfen? Eine einfache Lösung wie sie von den Stimmen laut kreischend immer wieder nur von Menschen gefordert wird, die das Problem aufzeigen gibt es nun einmal nicht. Sich selbst scheinen sie ja auch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht zu haben. Kreischen können sie auf jeden Fall sehr laut.

Und das einfordern der Lösung an einen ist schon echt ein Witz. Wer darüber nachdenkt kann nicht darüber lachen, weil die Sache viel zu ernst geworden ist.

Wer bitte hat hier eine einfache Lösung parat?

Ich auf jeden Fall mache mir Gedanken darüber, doch eine gefunden habe ich noch nicht. Bisauf das man den Menschen selbst nahebringen muss an sich zu arbeiten.

Doch wie erreicht man diese?

Facebook und seine Welt der …

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Ist es ein Scherz wen ich sage, das ich nicht mit jedem meiner Freunde einer Meinung sein muss, ich diese aber dennoch mag, sofern sie mir nicht ihre Meinung aufzwingen wollen? NEIN.

Denn wenn mir persönlich ein Mensch etwas wert ist, dann kündige ich ihm nicht die Freundschaft wegen einer anderen Meinung sondern trete mit ihm ins Gespräch höre ihm zu und versuche zu verstehen was er meint. Und manches Mal erreicht man diesen Menschen. Manches Mal bleibt es bei unterschiedlichen Meinungen, doch an der Freundschaft ändert sich von meiner Seite aus nichts.

Wenn ich sage ich mag Menschen nicht, die Lügen, dann stimmt das. Wenn ich dann aber sage ich verbanne sie nicht aus meinem Kreis weil sie gelogen haben, so stimmt das auch.

Ich selbst habe bislang auf FB nur Menschen tatsächlich von meiner Seite aus verbannt, wenn ihre Profile nicht mehr aktiv waren oder sie nicht aufhörten gegen mich zu agieren. Blockiert ist derzeit bei mir niemand. Gar keiner, obwohl ich doch ein sehr öffentlicher Mensch bin was Facebook angeht. Das geht. Das kann man machen. Das funktioniert auch.  Es können also tatsächlich alle mein Profil sehen und alle auch an öffentlichen Diskussionen bei mir teilnehmen. Auch nicht Freunde.

Da ich vieles Öffentlich poste, ist das ja fast wie ein Freifahrtschein für „Nervensägen“ sagte mal Jemand zu mir, das mag sein, doch seht ihr irgendwo großartige Anfeindungen also mit Beleidigungen bestückt die heftiger sind als „Unten durch“? Nein, und warum nicht?

Weil ich dabei Konsequent lösche. Ich blockiere nicht die Person, sie soll ruhig die Chance erhalten seine Wortwahl zu überdenken und es so zu formulieren dass es stehen bleiben kann. Doch Schimpfwörter und Beleidigungen (mit Ausnahmen) lösche ich zum größten Teil wenn sie zu heftig sind.

Manches Mal lasse ich sie stehen. Wisst ihr warum?

Um zu zeigen was der Mensch der es schreibt macht. Was er damit von sich preisgibt. Sowie diese Tage als ich es stehen ließ.

Ich habe noch nie, und das meine ich ernst, noch nie ein Kommentar mit einer Beleidigung gesehen wo am Ende noch wirkliche Argumente kamen. Die man nachvollziehen (nicht gut heißen), jedoch nachvollziehen kann.

Und manches Mal dienen diese Worte einfach als bestes Beispiel dafür: So nicht.

Was ich mir wünschen würde wäre, wenn die Politiker die in letzter Zeit so oft in Facebook vertreten waren mal Konsequent sein würden, und jedes Kommentar dass eine Beleidigung bzw. nur ein Schimpfwort enthält löschen würden, ganz gleich ob es „Pro“ oder „Contra“ ist. Dies richtet sich an alle in der Politik nicht nur an irgendeine Bestimmte Partei oder Menschen.

Was dann am Ende unter der Diskussion die sie ausrufen würden, stehen würde. Das würde mich mal interessieren. Denn dann würde die Seite des Politikers auch Sinn machen. Was jedoch sicherlich ein Job wäre den man Tag und Nacht 24h betreiben könnte. Wobei man ja auch im Nachhinein den Löschhammer schwingen könnte. Ich würde das gerne mal bei einem Übernehmen, Ehrenamtlich. Allerdings ohne Wenn und Aber.

Und da kommt bei mir die Frage hoch? Warum machen wir das?

Und meine Beobachtungen zeigen: Weil der Mensch erst schreibt bevor er nachdenkt.

Viel zu oft kann ich mich selbst dabei beobachten wie ich anfange zu schrieben und dann das Wort „scheiße“ entdecke oder „bescheuert“ oder „Schwachsinn“ in meinen eigenes formulierten Zeilen, wobei das ja noch relativ Harmlos ist in der Wortwahl wenn ich bei so manch anderen schaue.

Doch was bedeuten schon diese „harmlosen“ Wörter? Sie bedeutet das ich nicht nur die Meinung des anderen Abwerte sondern ihn gleich mit.

Um die Meinung eines anderen jedoch zu ändern müsste ich dazu nicht ihm zeigen: Schau so geht es? Mit gutem Beispiel voran?

Ich bin auch kein Engel oder eine Heilige ich bin eher das Gegenteil. Wie man oben schon sehen kann habe ich genauso wie alle anderen manches Mal das Bedürfnis ohne nach zu denken loszupoltern. Halte aber meist dann doch inne, weil es mir nicht zusteht einen anderen Menschen egal was er getan hat herab zu werten. Warum es mir nicht zusteht?

Weil ich mich dann auf die gleiche Seite wie er stelle. Selbst wenn ich es nie einsehen würde, es wäre so. Und da lasse ich auch keine andere Meinung gelten weil das nix mit „ich bin anderer Meinung“ zu tun hat.

Jeder von uns der einen anderen Menschen herabwertet, egal wie „unmöglich“ wir seine Meinung auch finden oder wie „grausam“, stellt sich mit diesem Menschen (es sind immer noch Menschen ob ihr es wahr haben wollt oder nicht), auch wenn er glaubt besser zu sein, auf einer Linie und geht mit ihm mit.

Das faszinierende ist, diese Linie sieht man nicht. Manches Mal ist es auch nur eine Parallele aber sie führt immer in die gleiche Richtung.

Auch ich neige dazu manches Mal herabwertende Worte zu verwenden, wenn mich einer darauf aufmerksam macht schaue ich, was ich ändern kann. Wie ich es umformulieren kann, damit daraus das wird was ich sagen möchte. Denn einen anderen herabwerten liegt nicht in meiner Abicht. Wobei das bei vielen Themen wirklich schwierig ist.

Und auch ich hege groll gegen manche Menschen.

Andere Menschen machen mir Angst, dann wenn sie anfangen Jemanden ihre Meinung aufzwingen zu wollen. Wenn ich sie dann ignoriere ist das Ihnen gegenüber nicht böse gemeint, sondern eher mein Unvermögen mit dieser Angst umzugehen.

Das löst sich jedoch wieder wenn sie ihr verhalten mit dem Aufzwingen zum Beispiel ändern oder den Alltag wieder einkehren lassen.

Wir sind alles keine Heiligen, wir sind weder besser als andere noch schlechter, denn wir sind alles nur Menschen. Wir können anderer Meinung sein, hilfreicher, empathischer etc. aber wir können nie besser sein. Denn besser würde bedeutet dass wir einen anderen von Grund heraus herabwerten.

Macht doch mal mit, versucht mal ohne irgendwen auch immer, egal ob für euch berechtigt oder nicht, ohne herabwerten auszukommen. Das ist wahnsinnig schwer und fast unmöglich. Glaubt mir, ich weiß wovon ich schreibe. Denn ich versuche es und mir gelingt es auch nicht immer.

Jedoch der Versuch allein ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.