Was ist Hetze und was nicht?

Das Thema das mir schon lange auf den Senkel geht.

Wenn Menschen meinen sie hetzen nicht jedoch genau das tun.

Heute einen Beitrag gelesen und ihn nach allen Regeln der Kunst als Hetze gesehen.
Das Verhalten einem selbst gegenüber und dergleichen nicht gut finden ist das eine. Dieses mit seinen Freunden besprechen um andere Sichtweisen darüber zu bekommen das andere.

Jedoch kommt es auch immer auf die Art und Weise an wie man Kritik gegenüber einen anderen, im Umfeld anderer anbringt.

Was ist denn für euch ein Beitrag in dem steht:

Die Person konnte, sie hat, sie hat noch nie, ihre Bemerkungen sind, ihre Taten haben, sie tut, sie kann, sie kann nicht?

Was würden denn diese Sätze für euch bedeuten?

Vor allem wenn sie nicht wie hier neutral gehalten sind, sodass jeder Rätzel raten muss wer gemeint ist, sondern mit der Nasenspitze noch auf die Person hingewiesen wird.

Für mich sind das Sätze die nicht reflektiert sind um es als Kritik anzusehen, das ist eindeutig Hetze gegen einen Menschen. Aber warum? Warum macht man so etwas?

Warum hetzt man gegen einen Menschen auf? Macht ihn schlecht vor anderen? Wahrscheinlich weil nur die eigene Meinung zu zählen hat, alles andere ist ein No go. Ja, selbst wenn die Person ausfällig geworden ist, ich kenne viele die ausfällig zu mir geworden sind gerade in den letzten Jahren. Habt ihr auf meinem Profil so etwas Mal gesehen?

Dass ich so über einen Menschen direkt schrieb sodass ein Großteil genau wusste wer gemeint war?

Und private Meinungsverschiedenheiten sollten kein Grund sein gegen einen Menschen zu wettern, selbst wenn es nur im „Facebookfreundeskreis“ ist.

Ich mag manche Menschen in meinem Umfeld sehr, doch wenn sie so etwas schreiben wünsche ich sie würden ein Spiegel nehmen und sich selbst erst einmal darin bewundern ehe sie ihre Tastatur zu Händen nehmen.

Wenn ich dann sehe wer kommentiert und wie die Kritik kommentiert wurde muss ich sagen:
Wo bliebt da die Glaubwürdigkeit dieser Menschen? Man muss ja jetzt Angst haben wenn es mal zu einem Streit kommt, dass die Personen auch über uns ihr Maul nach jedem von uns öffentlich geposteten Beitrag zerreißen.

Nein, für mich ist es ein No Go selbst wenn es nur auf Facebook und nur für „Freunde“ sichtbar ist. Das zeigt doch schon dass sie Angst vor einer realen Reaktion haben.
Mir macht solch ein falsches Verhalten Angst.

Und um Mitternacht fallen die Masken.

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Ich hatte eine große Befürchtung auf diese Silvester Party zu gehen, sie wurde dann doch besser als Ursprünglich befürchtet obwohl ein Teil dessen doch wahr wurde.

Einen Punkt muss ich vorweg sagen, auch wenn ich noch nicht vergessen kann was gewesen ist, so bin ich doch noch einmal gewillt die gereichte Hand zu nehmen und auch zu helfen. Ein letzter Versuch meinerseits.

Auch wenn ich bezweifle das es wirklich etwas ändern werden wird. Ich kann nicht wie andere einfach vergessen und gut ist. Das ist bei der Sachlage nicht möglich doch ich kann die Chance geben einen normalen Umgang miteinander zu pflegen um dann zu schauen ob sich was geändert hat oder auch nicht. Und so werde ich auch trotz allem was war, meine Hilfe zusagen sofern diese benötigt wird.

Als wir ankamen war es schön wir wurden freudig begrüßt und die Stimmung war gut. Ein Hallo in die Runde doch zusammenrücken damit Stühle dazwischen stehen können und keiner den Rücken eines anderen vor der Nase hat war erst einmal wohl nicht möglich. Dazwischen zu kommen nur dadurch das ein anderer mal auf WC musste. Frei nach dem Kindergartenspruch: Aufgestanden Platz vergangen morgen kannst ihn wieder fangen.

Erst als alle zum Mitternachtshallo in den anderen Raum gingen sorgte ich dafür das die Stühle so standen das jeder den anderen sehen konnte. Ansonsten wäre es wohl genauso weiter gegangen wie vorher. Man musste doch an dem Tisch rankommen. Stühle rücken mal anders. Das war der erste Punkt der mir an dem Abend negativ aufgefallen war und hier und in diesem Blog schreibe ich auch über negatives auch wenn manche es nicht lesen wollen.

Doch es wurde schön und jeder hatte seine kleine Freude. Mein Augenmerk blieb aber auf die Personen haften die ich seit bestimmten Vorfällen immer noch mit Argwohn ansehe und wer möchte gern mit Menschen in das neue Jahr hinein feiern denen man nicht Vertraut? Und auch wenn ich dem Gastgeber die Chance gebe, eine Person die anwesend war, hat sie trotz allem von mir nicht erhalten.

Auch hier bis Mitternacht ein Hallo und ein Willkommen. Alle schienen Spaß zu haben auch wenn keiner bemerkte das hin und wieder ein Paar Menschen außerhalb saßen und irgendwie keinen Zugang fanden. Ich mittendrin, doch ich achtete darauf und ab und zu gab es kleine Hinweise die dann angenommen wurden, jedoch fand ich es traurig dass es nur mir aufgefallen war und man die Menschen um einen erst darauf aufmerksam machen musste.

Um Mitternacht gab es dann etwas das mich etwas schockierte. Genau die Person der ich noch mit Argwohn entgegentrete nahm mich im Arm, dabei machten manch andere mit denen ich keinen Disput hatte das noch nicht einmal. Weil man sich zum Teil noch nicht kannte. Ähmmm. Und nun? Scheinheiligenschein auf und zurück drücken. Was auch sonst? Würdet ihr die Stimmung versauen wollen, indem ihr eure wahren Gelüste in dem Moment zu tage bringt?

Und kurz darauf ließ die Person auch die gut aufgestellte Maske fallen. Dass die anderen es nicht mitbekommen haben wird mich nicht wundern. Der Alkohol übersieht solche Blicke sehr schnell und in dem Moment wo dieser abfällige Blick auf eine meiner Lieben gefallen war nur weil sie ausgelassen tanzte in ihrem hübschen Kleidchen bei dem der Rock so schön flatterte werde ich nicht so schnell vergessen. Blicke können viel über einen Menschen ausdrücken und dieser Blick zeigte eindeutig an: Vor mir tanzt Abschaum. Etwas trauriges und auch Gänsehautbringendes solche Menschen die so schauen.

Auch der Blick der auf meinen Partner ging, auch die Person sich am Anfang sogar einen winzigen Moment mit ihm beschäftigte. Wahrscheinlich weil die Person glaubte man erwarte es von ihr. Warum ich so böse Zungen über diesen Menschen hege ist durch meine Vergangenheit und den Erfahrungen mit der Person verbunden.

Wenn ich an die Unterhaltung mit meinem Partner vor Mitternacht und dann die Blicke nach Mitternacht miteinander vergleiche, muss ich feststellen dass diese Person sich nicht geändert hat und mir immer wenn ich sie sehe eine Gänsehaut herunterläuft, weil ich solche Menschen, es verzeiht mir ekelerregend finde.

Ich glaube diese Maske, die diese Person anfangs trug, sollte allen zeigen was für ein guter Mensch die Person doch sei und da sich nach dem Suff alle nicht mehr daran erinnern können, bin ich wieder die Buhfrau die nur über alle herziehen mag. Doch will ich ehrlich sein in diesem Falle spiele ich gerne die Buhfrau. Was wahr ist, ist eben wahr und sollte nicht beschönigt werden nur weil manche meinen dem scheinheiligen Schein folgen zu müssen. Ich mache das schon lange nicht mehr. Ich war viel zu lang Blind davon.

Ich war froh die Party verlassen zu können nicht weil es eine schlechte Party war, sondern weil ich merkte wie die Stimmung sich wandelte, und diese wandelnde Stimmung war weder gut für mich noch für meinen Partner. Und die von irgendwem aus dem Hintergrund geworfenen: „Die gehen schon wieder“ was in einem schäbigen Ton geäußert worden ist, werde ich auch nicht in mir hinein fressen. Und ja, ich war nüchtern und habe es noch gehört und vor allem auch den Tonfall. Mit so herablassenden Tonfällen über Menschen sprechen die vom Leben echt gebeutelt sind ist für mich ein No Go .

Alle die Lieb zu uns waren, haben das Ganze zu etwas sehr schönem werden lassen auch wenn es durch diesen Beitrag anders klingen mag.

Wieder einmal wurde mir deutlich bewusst das ich recht damit tue manche Menschen einfach nicht mehr zu nah an mich heran zulassen.

Der Ton mancher Worte zeigt deutlich wie und was sie meinen.

Ich danke allen die so lieb waren und uns den Abend schön gemacht haben. Besonderen Dank auch an einen der gesehen hat das wir uns mit den Stühlen schwer taten. Ich habe jetzt noch dankbar Tränen in den Augen das tatsächlich Jemand da war der sofort und ohne Umschweife die helfende Hand reichte und das von sich aus. Das war etwas besonders auffallend schönes.