Das Leben mit dem Arbeitskampf…

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Ich kann nicht für andere sprechen sondern nur für mich und ich sehe manche Situation wenn ich sie schildere nicht aus dem „allround Blickwinkel“ sondern einzig und allein aus meinem.

Der Weg in die Arbeit war für mich sehr schwer, schon für meine Ausbildung habe ich länger gebraucht als andere. Da während der Ausbildungszeit die Probleme die mich psychisch belasteten stärker waren als je zuvor. Wer schon einmal mit psychischen Erkrankungen in Kontakt gekommen ist, sie selbst an sich erlebt hat, kann ungefähr nachempfinden was ich meine.

An sich, wenn ich ehrlich bin, müsste ich sogar bei der Kindheit anfangen, doch das wäre zu weit hergeholt. Also bleibe ich bei dem Ausbildungszeitpunkt. Wie ich schon schrieb, habe ich länger dafür gebraucht da ich durch die Krankheit und die psychische Belastung die mit der Krankheit einherging immer mal wieder zwischenzeitlich im Krankenhaus war, Fehlzeiten aufwies sozusagen.

Ein kranker Mensch in der Welt der Arbeitenden? Geht das Überhaupt? Natürlich werden Krankheiten berücksichtigt in der Arbeitswelt die es schon real anzufassen gibt. Ein „Ärzterätsel“ ist meist dann schon etwas anderes. Das gibt es noch nicht, ist noch nicht als Krankheit definiert und nicht anerkannt also gibt es dafür weder Prozente noch gibt es dafür irgendwelche Erleichterungen. Denn: Die Krankheit gibt es ja noch nicht. Und die Form der Erkrankung in dem Sinne auch nicht. Also gelte ich ja als völlig gesund. Also Arbeitsmarkttechnisch, würde man meinen.
Die Ausbildung schaffte ich relativ gut, auch wenn ich einmal Anlauf nehmen musste. Dafür das manche sie überhaupt nicht hinbekommen haben kann ich wirklich Stolz darauf sein den Titel „kaufmännische Assistentin für Wirtschaftsinformatik (anders ausgedrückt) Staatlich geprüfte Wirtschaftsassistentin“ zu tragen. Klingt cool, ist es an sich auch. Nur mit anfangen kann man damit echt wenig da die meisten Arbeitgeber fragen: Hääh? Überqualifiziert.

Das bedeutete nach der Ausbildung erst einmal keine Stelle in dem Erlernten Beruf. Und da ich schon nicht mehr bei meinen Eltern wohnte hieß das der Weg zum Amt. Ich weiß also über Behördengänge zur Genüge Bescheid. Gesucht wird doch „nur“ eine Bürokauffrau mit einer KAfW kann man nix anfangen.

Beim Amt ging dann der Spießrutenlauf los. Da sie hörten das ich eine Erkrankung habe, wurden ich dem „Reha verfahren“ zugewiesen. Der Größte Blödsinn überhaupt den man sich denken kann, wenn man mich fragt. Es wurden Stundenlange Tests durchgeführt die alle ergaben das ich eine Rechtschreib- und Grammatikschwäche habe, die sie mir direkt anerkannten, das ich in Mathematik witziger Weise die Schwierigsten Aufgaben lösen kann doch bei den einfachen kläglich dran scheitere, das ich tatsächlich kein gesunder Mensch bin und ob ihr es glauben wollt oder nicht, ich sei tatsächlich sogar ein „intelligenter Mensch“. Wowwwwww… Hätt ich jetzt ehrlich nicht für möglich gehalten. Im Folgenden stellten sie jedoch fest, dass meine Erkrankungen dazu führen das ich ab und an mal Ausfallen kann, aus heiterem Himmel, einfach so. Bumms. Und nu?
Es entstanden weitere Tests und Versuche, viele schulischen Maßnahmen die alle scheiterten. Wie war das mit dem „ an einfachen Sachen scheitern?“. Haben sie ihre eigenen Tests nicht richtig ausgewertet und ihre Unterlagen geprüft?

Egal. Während der gesamten Testverfahren und Terminjagerei fing ich einen Job an und danach einen weiteren. In dem weiteren fühlte ich mich sogar richtig wohl und blieb sogar sehr lange dort. In Xanten in der Videothek. Eine einfache Tätigkeit auf 450 Euro Basis. Das Amt sagte jooo mach mal, finden wir gut, findest ja eh nix anderes mit deinem Problem. Supi.

Amt gab Ruhe Nica war zufrieden… oder?

Wisst ihr wie es sich anfühlt sich nicht wirklich etwas leisten zu können weil man eben nur Hartz IV bekommt und vom Amt dem Stempel aufgedrückt bekam: Arbeitsunfähig?

Was bedeutet eigentlich dieser Stempel „arbeitsunfähig?“. Der Bedeutet das ein Arbeitgeber beim Amt Nachforschungen anstellen kann und gesagt bekommt: Ne die vermitteln wir doch gar nicht die ist im Reha verfahren! Wie kommen sie denn auf die Idee diese Person bei sich einstellen zu wollen?  Hallooo wir haben eine Bewerbung der jungen Dame vorliegen wenn das allerdings so ist. Und Tschüss… Na ganz so habe ich es nicht mitbekommen aber Inhaltlich gibt es das wieder was vorgefallen war. Da mir freundlichst mitgeteilt wurde das ich bevor ich mich auf eine Vollzeitstelle bewerbe doch bitte mit den Anstellten des Amtes zu sprechen hätte die dann entscheiden würden, ob es sich für mich überhaupt lohnen würde, mich auf diese Stelle zu bewerben. Steine über Steine die in dem Weg lagen.

Und ich kreische in mir hinein: Ich will doch nur arbeiten? Mehr will ich doch nicht! Ist das in dieser Welt zu viel verlangt?

Die Arbeit in der Videothek die ja genehmigt war indes machte tierisch Spaß und ich freue mich auch wenn der Kontakt sehr wenig ist das ich ein bissel über FB den Kontakt noch halten kann. Ich wünschte man würde das Team mal wieder in Komplett treffen das wäre bestimmt ne Gaudi. Ich wünschte mir der Job wäre nie vorbei gewesen. Auch wenn die Arbeitszeiten manches Mal echt mies waren.

Mich zog es dann als diese den Standort wechselte und bissel in Richtung wir machen zu ging nach Essen. Mir war eine Stelle zugesichert worden und ich freute mich, es sollte Vollzeit sein, das erste Mal Vollzeit. Leider hatte ich damals noch keinen Plan davon dass man sich auf „mündliche Zusagen“ eines Arbeitgebers nicht verlassen sollte. Irgendwie will ich das immer noch nicht wahr haben, aber dazu später.

Also bin ich nach Essen gezogen mit der „nicht mehr in Aussicht“ stehenden Stelle und beim Amt die erste Frage: Warum sind sie denn nicht in Xanten geblieben? Ja, weil man mir sagte… ach ja. Was ein Arbeitgeber sagt oder in China fällt ein Sack Reis um. Und da in meinen Akten ja: Reha Verfahren stand, hatte ich mit einem mal 3 verschiedene Arbeitsvermittler. 3 werdet ihr nun alle Fragen? Ja 3.

Die erste war für meine erhaltenen Leistungen zuständig. Also von der guten Frau bekam ich das Geld und immer wenn sie einen Beleg oder so brauchte musste ich antanzen. Wobei der Briefkasten mich wohl häufiger gesehen hatte als die Frau bei der ich glaube ich nur 2 oder 3 mal wirklich drin war. Doch die war ja nicht wirklich eine Arbeitsvermittlerin aber die hatte oben bei sich jemanden sitzen der dafür verantwortlich war, das ist dann also Nummer 1.

Eines muss ich dazu sagen, es ist mir in der gesamten Zeit beim Amt nie jemand doof gekommen. Ob das daran lag das ich „arbeitsunfähig“ in meinen Akten stehen hatte oder sogar noch habe und dennoch arbeiten gehe? ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kam da keiner mir doof.

Nummer zwei war die gute Frau bei der Hauptstelle die einen hin und wieder antanzen ließ wenn sie glaubte mir eine Stelle vermitteln zu können um dann festzustellen das bei einer Zöliakie erkrankten Bäckereifachverkäuferin tatsächlich kein gutes Jobangebot ist. In Wirklichkeit musste ich nur antanzen damit sie schrieben konnte: War pflichtbewusst da. Es hatte sich nichts geändert. Oder doch warte mal: Diese kleine arbeitet ja schon wieder auf 450 Euro Basis nebenbei. Die ist ja eigentlich nie wirklich Arbeitslos? Grübel. Wie kann das nur? Ständig macht die irgendeinen Job neben all den Terminen die wir ihr aufbrummen. Aber sie ist doch Arbeitsunfähig? Wie kann sie denn? Wieso macht die das? Andere an ihrer Stelle wären doch Zuhause?

Und genau die Frage wurde mir sogar schon einmal gestellt. Warum ich denn arbeiten würde? Ich könnte doch auf die faule Haut liegen, Geld würde ich ja eh kriegen. Hmmm schon mal überlegt das andere dann für mich ihren Arsch aufreißen müssen?

Nein, sorry. Ich will aber …

Dann gab es für mich den ersten Erfolg. Zwischen all den ganzen Minijobs bekam ich meine aller erste Vollzeitzusage und auf FB waren alle Zeugen von dem Glücksgefühl das ich erlebte. Hey ich hab nen Job? Nen echten Job! Zwei Jahre lang werkelte ich dann für diese Zeitarbeitsfirma in ein und derselben Stelle bis es hieß:

„Tja, Frau Augstijn wären sie ein gesunder Mensch hätten wir einen Festvertrag für sie, so aber können wir leider nichts für sie tun.“

Das war der Faustschlag in den Magen. Anders kann ich es nicht beschreiben. Wisst ihr wie lange ich darum gekämpft hatte endlich einmal Vollzeit zu arbeiten?

Doch das war ja erst der Zweite Faustschlag der erste war der Lohn in dem Job. Denn der Mindestlohn war 8,50. Am Ende besaß ich also trotz Vollzeitleistung weniger als ich zu Hartz IV Zeiten hatte, und das abzüglich des Nebenjobs. Für 8,50 werde ich nicht wieder arbeiten gehen also nicht Vollzeit. Denn dann mache ich Minus. Schon traurig oder?

Und dann kam der Satz der mich jetzt noch Tränen fließen lässt. Was habe ich getan das man mich nicht will?

Ich wurde dann freundlicher Weise von einem Freund in seinem Betrieb aufgenommen. Wobei ich darauf hin in den jetzigen Job trat bei dem ich gerne bleiben wollen würde doch das bleiben steht in den Sternen.

Der nächste Job  ist  Vollzeit und einfach nur toll, ich konnte ihn, fühle mich wohl und eigentlich wäre da nichts was stören würde, bis auf das ich immer noch Zeitarbeitnehmerin bin. Wie war das: ich würde so gerne? Aber Moment. Steine… da rollen Steine…

Ich bin fast auch schon wieder 2 Jahre da und vor kurzem hatte man mich gefragt ob ich von der Zeitarbeitsfirma rüber in den Betrieb wechseln wollte. Cool, das wäre das erste Mal Direktanstellung in Vollzeit. Das wäre ein Ziel in meinem Leben ein weiteres Ziel das ich erreicht hätte gegenüber der Meinung Arbeitsunfähig zu sein hätte ich es allen gezeigt. Doch wo sind die Steine? Seht ihr sie schon? Ja da kullern sie wieder vor dem Ziel und mauern es sogar noch zu.

Es war eine mündliche Zusage und wie war das noch mit mündlichen Zusagen? Dem darf man nicht trauen. Es stellte sich heraus dass die Stelle eine Ausschreibungspflichtige Stelle ist und erst einmal also intern ausgeschrieben werden musste. Daraufhin haben sich selbstverständlich andere Arbeitnehmer die schon dem Betrieb zugehörig sind beworben. Warum auch nicht? Dafür sind solche Stellen ja da. Auch wenn mir mündlich versichert wurde ich sei die Favoriten ist es dann also dazu gekommen das ich die Stelle nicht bekommen habe. Ab Montag fängt die Person bei uns im Büro an die die Stelle bekam. Wenn ich böse sein will würde ich sagen: MEINE STELLE. Doch das kann ich nicht denn es war nicht meine Stelle, sonst hätte ich sie ja. Sie war für mich ausgeschrieben, doch das stand bei der Ausschreibung ja nicht dabei.

Ziel verfehlt und nun ist es wieder eine unsichere Zeit, warum?

Weil die Arbeit nicht für so viele Menschen reicht.

Also wird eine Person zu viel sein und wer wird wohl als erstes gehen müssen wenn die Arbeit zu wenig wird? Selbstverständlich die Zeitarbeitnehmerin wer auch sonst?

Und wieder frage ich:
Wie viele Steine noch?
Soll ich wieder eine Leiter daraus bauen um auf der einen Seite hochzusteigen um am Ende hinunter zu fallen?

Ich bin ja mal gespannt ob die zweite mündliche Zusage dass sie mich auf jeden Fall aber behalten wollen ehrlich gemeint ist. Das Vertrauen auf jeden Fall hat einen Sprung erhalten. Zumal man mir nicht persönlich gesagt hat das die Stelle nun doch anderweitig vergeben worden ist. Sondern ich war bislang nur auf den Stand: Es ist noch nicht entschieden.

Dafür das es noch nicht entscheiden ist ist es echt witzig das Montag schon der neue Anfängt.

Ich weiß das derjenige sicherlich gut ins Büro passen wird, also nicht das ihr denkt ich gönne es ihm nicht. Das wäre unfair. Doch wenn man ehrlich ist, fair mir gegenüber war das auf gar keinen Fall und wirklich Sinn macht es auch keinen.

An dieser Stelle bevor ich den Bericht nun abschließe noch ein fettes Lob an meine jetzige Zeitarbeitsfirma die sehr Flexibel mit der Thematik umgegangen ist und mir sogar ein bissel Sicherheit in der unsicheren Situation vermittelt hat. Danke dafür!

Was solls. Aufgeben?

Nie im Leben eines Tages werde ich mein Ziel erreichen:

Vollzeit in Direktanstellung mit Festvertrag mit einem Annehmbaren Gehalt, das ich auch mal mit meinem Freund in Urlaub fahren kann. Das ist ein Traum von mir den ich mir noch erfüllen möchte.

Wer behilflich sein will, die Stelle sollte in Essen sein.

Sind Schweigeminuten Kulturabhängig?

Zwischenablage02

Heute verlinke ich also mal einen Beitrag aus der Bildzeitung, warum? Weil es doch eigentlich egal ist welche Zeitung man nimmt. Sei es WAZ, oder sonst etwas es kommt im Grunde das gleiche dabei heraus. Nur das die eine sich lokal nennt, die andere wiederherum als „Bild“ verschrien. Doch wenn man beide zusammensetzt, sieht man kaum einen Unterschied, vom Wahrheitsgehalt des Inhaltes her.

um diesen Beitrag geht es hier:
zum Beitrag

Die erste Frage die ich mir als erstes stelle: Haben die Fußballer tatsächlich dies getan?
Wenn wir davon ausgehen das dem so ist dann:

Ich sehe diesen Artikel, die Überschrift und frage mich die ganze Zeit?

Was hat eine Schweigeminute mit einer Kultur zu tun?

Sollte das tatsächlich die Begründung sein warum die Fußballer die Schweigeminute nicht eingehalten haben, treffen sie bei mir auf völliges Unverständnis.

Denn ich glaube nicht dass so etwas in irgendeiner Kultur wirklich verankert ist.

Warum das so ist? Weil Terror in keiner Kultur vorhanden sein sollte.

Wenn also die Spieler tatsächlich in der Schweigeminute herum tanzten ist es nur eines:

Respektlosigkeit gegenüber anderen Menschen und vor allem gegenüber den Opfern. Nichts anderes.

Denn selbst wenn es nicht in deren Kultur so verankert ist (Schweigeminuten haben nix mit Kultur zu tun), so hätten sie allein aus Respekt vor den Opfern mit still stehen und schweigen können. Das macht man um zu verdeutlichen dass man die Tat als ein Verbrechen anerkennt.

Wie gesagt ich schreibe alles in sollte, wäre, wenn. Denn ich weiß nicht was an dem Beitrag nun tatsächlich stimmt und was nicht.

Ich schreibe extra, wenn ich davon ausgehen würde das es stimmt.

Das dieser Beitrag der Bild nun wieder einmal eines macht, den Nahen Osten schlecht, stelle ich die Aussage tatsächlich in Frage. Andersherum sagt man ja das in jeder Lüge auch ein funken Wahrheit steckt, da ist die Frage wo ist nun der Funken.

Aus dem Beitrag kann man nicht entnehmen ob die gesamte Mannschaft daran beteiligt war oder ob es nur ein Paar waren. Wer weiß da denn mehr und genaueres und wo man herausfinden kann was tatsächlich Sache war?

Und bitte nun keine weiteren Links zu anderen Fragwürdigen Zeitungen, reicht wenn ich einen solchen Link hier präsentiere. 😛

Dann jetzt am Ende stelle ich mir noch eine gravierende Frage bevor ich zum Abschluss komme: Was machen wir selbst in einer solchen Schweige und Gedenkminute bevor wir uns über Fußballer aufregen. Bleiben wir selbst tatsächlich stilll? Wann hatten wir diese das letzte mal und wann machten wir es richtig?

Ich für meinen Teil halte eine Schweigeminute, unabhängig davon was ich von Schweigeminuten allgemein halte, für Kulturunabhängig, doch wie sieht es wirklich aus?

Was ist Kultur überhaupt? Das alle so großspurig davon sprechen?

Muss und müssen und müsste und nein: kann!

 

Ich habe heute Morgen einen an sich schönen Artikel gelesen, wenn da nicht die Überschrift wäre die im Artikel auch noch wiederholt werden würde.

Man könnte eine Absicht dahinter vermuten, möchte es jedoch nicht wenn man in so interpretiert wie ich es mache.

„Wen etwas stört, der muss etwas ändern“.

Ist das auf mich gemeint?

Wo ich mich öffentlich lesbar über das Müllproblem bei uns in Karnap aufrege das derzeit wieder seine Höhepunkte hat?

Oder ist es auf den von vielen verhassten und lieblings Hetzobjokt  gemünzt der sich ja ständig überall nur aufregt ohne etwas zu ändern wie immer behauptet wird?

Man kann viel in Texte hineininterpretieren und wenn man Menschen kennt und ihre Aussage mit einem Text dann abgleicht gerät man bei diesen Worten schnell in den Verdach,t das das eine tiefere Aussage an bestimmte Menschen gerichtet war.

Warum man so einen unbedachten Satz (denn ich hoffe der steht so nicht mit Absicht dort drin, auch wenn man das schnell als erstes denkt), schreibt ist mir nicht verständlich.

Der Artikel ist an sich schön und ich hätte ihn gern geteilt wenn nicht dieser Satz dort stehen würde.

Der klingt so harmlos und doch ist es wie eine Anklage und ein:

„Wir sind etwas Besseres denn wir haben es getan.“ Darauf fällt mir nur ein: Man sollte, wenn man sich lobt, andere nicht mit Füßen treten

Ich mag es wenn man etwas bewirken kann. Doch mag ich es nicht, wenn  man durch diese Wirkung sich dann als etwas deutlich besseres darstellt als andere.

Du MUSST doch …

Nein wie man bei dem Müllproblem sieht, muss man nicht. Denn man kann nicht immer alleine.

Und ich werde mich weiter über das Müllproblem aufregen, weiterhin meine Fotos machen und weiterhin Müll auch aufheben, weiterhin die Menschen die es fallen lassen ansprechen wenn ich fit genug bin damit daran auch etwas geändert wird. Doch allein ist das nicht möglich dort etwas zu ändern. Und so wird das Müllproblem noch lange Karnaps Bild zerschandeln.

Doch muss… ist das definitiv die verkehrte Wortwahl und da man ja etwas ändern muss, wie wäre es so:

„Wen etwas stört, der kann etwas bewirken, indem er etwas verändert. „

So würde der Satz mir gefallen.

Schade eigentlich die Aktionen haben es verdient gesehen zu werden.

Ihr dürft mir jetzt auch gerne den Kopf abreisen. Kein Problem, ich bin heute Morgen mit dem Verkehrten Fuß aufgestanden und auf dem Ohr reagiere ich nun mal sehr empfindlich.

Nehmt es mir also nicht übel wen ich diesen Satz etwas in die Länge gezogen habe. Kleine Worte haben nun einmal eine große Wirkung und „MUSS“ ist immer ein sehr schwieriges Wort.