Informationsquellen und deren Stimmung

Der Informer, eine Informationsquelle die sich damit lobt gut zu recherchieren.

Wenn ich mir die Beiträge von Ihnen durchlese fällt mir allerdings etwas auf.

Sie mögen das, worüber sie schreiben in ihren Artikeln gut Recherchieren, doch ein Punkt stört mich an ihren Beiträgen.

Sie sind so geschrieben, dass der Leser schon eine vorgefertigte Meinung präsentiert bekommt.

Anstelle auch Vergleiche zu bilden gerade wenn es um Politik geht werfen sie eine einseitige Meinung im Raum und das war es dann. Das was einem sofort auffällt gerade bei diesem Artikel: warum nur die AFD? Was ist mit der SPD, DIE Linke, Die Grünen, die CDU? Haben die keine Großflächenplakatwände? Ich  habe diese Tage noch erwähnt das Hannelore Kraft aber ziemlich häufig von oben auf uns herab schaut und das in riesig.

So etwas lernt man schon in der Schule wenn man in einem Referat hält das man in allen Richtungen das Thema durchleuchten muss. Das wird bei dem Informer leider nicht getan. Für mich gehört zu einer guten Informativen Quelle hinzu, das sei eine Information die sie erhalten auch hinterfragen und von allen Seiten durchleuchten. Sich darüber Gedanken machen, wie man die Informationen die man hat so verpacken kann, das sie sachlich bleiben und nicht eine direkte Meinung wiedergeben.

Lustig fand ich ein Kommentar unter dem Beitrag, da schreibt eine, dass die Worte von Guido Reil für sie unerträglich sind.

Witzig ist, dass Guido Reil in Altenessen sich klar und deutlich von den Holocaustleugnern distanziert.

Also wenn der Person diese Worte unerträglich sind, weiß man jetzt wo sie mit ihrem Gedankengut steht.

Das ist denke ich das Problem das der Informer eben auch mit seiner Recherche und die Art wie diese damit umgehen schürrt.

Ein Fail der diese Informationen als „nützlich“ ansieht.

Denn sie sind nur eines: Stimmungserzeugend.

Wollt ihr dass man euch die Meinung vorkaut? Ich nicht.

Ich habe eine eigene Meinung die ich vertrete und wenn da ein noch so gut recherchierendes Medium da her kommt. Ich will NICHT dass sie mir die Meinung vorkauen sondern ich möchte sie mir selbst bilden. Wenn der Informer das noch in den Griff bekommt, werde ich Ihnen zustimmen das sie eine gute Informationsquelle sind, so jedoch muss ich sagen: einseitige Recherche ist genauso schlecht wie gar keine.

Stimmungen erzeugen kann man anderswo nicht bei mir. Ich entscheide immer noch selbst was ich denke.

Blicke und anderes

Original FB Beitrag

Wenn Blicke reden könnten hätte ich heute so einiges zu hören bekommen was mir nicht gefallen hätte. Die Blicke sprachen keine Bände sondern sagten nur eines aus: Wie konntest du nur!

Ja, wie konnte ich mich an einen Tisch mit Menschen setzen. Moment mal, die Nica schreibt, das sind Menschen. Ahhhhhh schreck lass nach sie wagt es doch tatsächlich zu behaupten das das Menschen sind um was weiß ich willen!

Ööhmmmmmmmmmm, na Und?
Was ist so schlimm daran?

Ich fand den Nachmittag schön und angenehm.

Etwas das halt nicht so oft vorkommt weil das Leben nicht einfach ist.

Und wieder einmal sagt mir ein solches Verhalten wie diese Blicke, das, was ich schon längst weiß. Eine eigene Meinung zu haben, eigene Erfahrungen, vor allem über Menschen scheint nicht jedem Recht zu sein. Die Massenmeinung zählt alles andere ist ein NOGO.

Ich war heute Nachmittag am Karlsplatz und es war sehr schön, eine angenehme Stimmung ein wenig lachen und eine friedliche Gesellschaft mit Reil Guido und drum herum, doch auch so etwas kann ja manches Mal einen merkwürdigen Nachgeschmack haben gell?

Wir haben uns heute darüber unterhalten wie wichtig es ist Situation egal in welchen Themenbereichen zu hinterfragen. Ich möchte ein Teil des Gespräches etwas wiedergeben und meine Gedanken dazu sogar noch ausweiten:

Stellt euch vor jede Situation ist eine Kugel in der sie abläuft.
Von jedem Blickwinkel um der Kugel ganz gleich ob nah davor oder weit entfernt hat man eine völlig andere Sichtweise auf die Situation. Man kann eigentlich nie eine Situation ganz erfassen, doch wie will man sich ohne sie erfasst zu haben ein Urteil über etwas bilden?

Ich versuche schon immer so nah wie möglich und auch so weit wie möglich von etwas entfernt zu stehen um mir ein Urteil zu bilden. Ich versuche komplett um die Situation herum zu gehen und mich gedanklich auch hinein zu versetzen um zu erfassen was die Situation ausmacht und wie sie abläuft.

Ich glaube das nennt man etwas hinterfragen. Macht ihr das auch?

Hinterfragen die Blicke, die mich heute im Nachhinein so doof anstarrten, als hätte ich naggisch mit einem Fremden gevögelt und das vor lauter kleinen Kindern auch???

Grübel.

Alles in allem war es schön, tolle Menschen kennen gelernt und lockere Gespräche geführt ohne das Irgendeiner ausfallend wurde. Danke an alle die da waren und den Nachmittag so schön gestaltet haben. Hoffentlich sehen wir uns noch mal wieder um die Gespräche weiter fort zu führen.

Blaue Augen

original FB Beitrag

Ich weiss nicht warum „Blaue Augen“ etwas böses sein sollen, wie gerade junge Mädchen im schlechten Deutsch zu ihren grimmig blickenden männlichen Begleitern sprachen.


Etwas das sich von selbst reduzieren wird, während die eine mit wunderschönen Rehbraunen Augen sich schüchtern zurück hält werden die anderen etwas aggressiver.

Der grimmige Blick paast zu den Worten die aus dessen männlichen Münder kamen. Während das junge Mädchen noch davon sprach das Blauäugige sich von selbst reduzieren, wurde ausgerufen das sich diese schnellstens zu „verpissen“ hätten sonst gäbs was aufs Maul. Begleitet wurden die Worte von einem entzückten kichern aller: „We are the Best“.

Ich kann jetzt darüber Diskutieren das ich so etwas ja nicht schreiben solle weil es den Hass auf diese Menschen schürrt, jedoch gestehe ich das mir dabei die Frage inden Kopf schiesst: was genau sind „DIESE“ Menschen?

Ich kenne keine „Diese“ Menschen sondern nur welche die ich mag und nicht mag. Und Menschen die in der Form aggressiv sind mag ich nicht.

Denn man beachte mit welcher Anspannung in den Händen die zur Faust sich ballten die Worte aus den Mündern kamen.

Ich bin blauäugig, ups, das scheint ein Verbrechen zu sein … ich

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zu meinem eigenen FB Beitrag zum Thema

Jetzt teile ich etwas, von dem die meisten sicher sagen werden:
Bohhh wie kann die nur.

Ich kann und so was macht mich wütend.
Sollte euch auch wütend machen.

ich sage nur DIE WELLE…
Die Filme gesehen?
Die Neuverfilmung vor allem? Da wird es deutlicher?

Denkt mal drüber nach wenn ihr diese Bilder seht was der FILM in Wirklichkeit aussagt vor allem in Bezug auf
Gruppendynamik,
Gewaltbereitschaft und
Ausgrenzung

und denkt drüber nach was diese Bilder Aussagen wie weit es schon gekommen ist. Schaut euch das an.

Und dann sprechen wir uns noch einmal!

Es gibt so sprach ich vor einem Jahr hier in Deutschland nicht nur eine Welle die Rechts ist, sondern es gibt mehrere Wellen und jede davon ist schlichtweg FALSCH. Keine einzige davon egal ob Rechts oder Links ist richtig. Keine einzelne. Denn eine solche Welle bringt nur Schaden, Gewalt und Unrecht.

Sorry,
auch wenn man KEIN Freund der Worte der AFD ist
wenn man sie abgrundtief hasst,
man Guido Reil nicht persönlich mag.

Und überhaupt einfach dagegen ist:

selbst DANN sollte so ewas ein absolutes NOGO sein!

Denn genau gegen so etwas seid ihr doch. oder etwa doch nicht?

So etwas wollt ihr doch gar nicht, ihr behauptet doch ihr mögt keine Gewaltbereitschaft, keine Ausgrenzung.

Was jedoch ist das wenn man genauer hinsieht? Das dort?

Und hier frage ich mich, da ich schon Mordrohungen gegen Menschen die dafür sind gelesen habe, wie weit werden sie noch gehen?

Was ist der nächste Schritt?

Seid ihr echt für so etwas?
Also ganz ehrlich, ich bin dagegen!

Und so was macht mich wütend.
Und ja. Das kommt von der AFD na und? Wo ist da der Unterschied ob aus der einen Richtung Gewalt kommt oder aus der anderen. Es gibt zwischen Gewalt und Gewalt keinen Unterschied. Punkt.

Wenn ich gegen Gewalt bin habe ich nicht für so etwas zu sein und auch nicht so etwas zu machen. Das wiederpsricht sich in jeglicher Form. Hab das gerade gesehen und bin wütend darüber.

Verurteilt ihr mich jetzt auch? Weil ich das nicht gut finde?

Sorry NOGO. Und Punkt!

Link zum Originalbeitrag der AFD und den Bildern

Hinterfragen und mal mit eigenen Ohren hören…

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heute habe ich das gemacht, von dem viele Meinen werden: Wie konnte sie nur. Doch wenn ich ehrlich bin, sollen sie das denken. Ich habe immer gesagt ich möchte mir erst dann ein Urteil erlauben wenn ich es mit eigenen Ohren und mit eigenen Augen gesehen habe, oder es zu mindestens Hinterfragt habe.

Wer diesen Beitrag ließt wird mein Posting von heute morgen auch ein klein wenig besser verstehen …

Heute war es so weit. Ich konnte mir ein eigenes Bild von einer Situation machen die meine Meinung um das Gesamte herum bestätigt hat. Sie haben mich weder für sich gewonnen noch gegen sich auflehnen lassen. Sondern meine Meinung ist und bleibt wie vorher. Ich fühle mich in meinem bisherigen voraburteil bestätigt.

Faszinierend fand ich das man auf der einen Seite das erleben konnte was man der anderen zum Vorwurf macht.

Da lief ich nun und dachte gehe mal zu den „guten“ denn so betiteln sie sich ja da bist du willkommen, denn wir sind ja die guten.  Da ich niemanden dort kannte unter den „Guten“ fühlte ich mich doch etwas verloren. Und dann fingen sie an mich zu erschrecken. So etwas habe ich nicht erwartet, diese Aggressionen anderen gegenüber. Sie waren laut, pöbelten andere Leute an und wenn Blicke töten könnten, wäre ich sicherlich schon 20-mal heute gestorben.

Ich weiß nicht für was sie sich halten. Jedoch waren sie Ausgrenzend, unfreundlich, laut und haben nicht mal ihren eigenen Leuten zugehört was diese zu sagen haben. Es war ein zusammengewürfelter Haufen der teilweise gar nicht wusste, gegen was genau oder wofür genau sie standen.  Teilweise bekam ich es mit der Angst zu tun.

An der Grenze hörte ich dem anderen „Lager“ zu, den sogenannten „Bösen“. Die „Bösen“ erzählten gerade das sie sich komplett von jeder Holocaustleugnung distanzieren und verurteilen. Diese Aussage  ist von mir jetzt nur in Miniformat wiedergegeben, sie war eine der besten die ich heute gehört habe. Das klang gut.

Die Aussage war noch nicht einmal vollendet da fragte eine von den angeblich „Guten“ ob sie denn, wenn sie sagen würde, sie wäre ein „Nazi“ hineingelassen würde zu den „Bösen“. Den Bösen die gerade bestätigten dass es den Holocaust gibt und dass es eines der schlimmsten Verbrechen auf Erden war.  Ich verschluckte mich an meinem „Monster Ultra“ den ich gerade am Trinken war und schaute mich um. Hat diese Frau gerade nicht zugehört? Was da gesprochen wurde? Die „Bösen“ sprachen genau davon das sie Nazis nicht mögen. Und sie denkt wenn sie Nazi wäre, würde man sie reinlassen?

Ich bin froh über die Reaktion der Polizisten der sie etwas verblüfft anstarrte und dann wohl innerlich lachend versuchte eine ernste Miene zu machen um mitzuteilen das sei kein Einlass gewährt bekäme. Dazu muss ich sagen, ich habe noch nie zuvor ein so großes Polizeiaufgebot gesehen wie an dem heutigen Tag. Wobei die meisten ehrlich gesagt sehr wenig zu tun hatten. Die einzigen die ab und an ärger machten waren die „Guten“.

Frage mich nur warum?

Es wurden weder Rechtsextreme Äußerungen getätigt noch wurde tatsächlich gegen etwas gehetzt wie viele ja immer behaupten. Es wurden reden gehalten mit deren Aussagen ich nicht unbedingt einer Meinung wäre, sondern die Themen viel Differenzierter sehen würde, doch diese Aussagen als Rechtspopulistisch zu bezeichnen ist doch etwas zu weit hergeholt. Ja, teilweise sind sie an der Grenze, doch die Themen an sich hängen allgemein miteinander zusammen. Ohne das eine Auszusprechen leugnet man das andere komplett und somit auch die damit vorhandenen Probleme die man lösen sollte.

Nein, die „Bösen“ haben meine Stimme immer noch nicht fangen können. Das ist nicht der Grund warum ich jetzt so schreibe. Sondern der, das ich nun weiß das mein Urteil das ich bislang hatte bestätigt ist. Die Hetze, die gegen die „Bösen“ betrieben wird, entbehrt sich jeder vorhanden Grundlage wenn man hinter den Kulissen schaut. Was die wenigsten hier in FB leider machen. Und es stimmt mich schon traurig dass sie selbst es nicht sehen.

Das einzige was mir wirklich übel aufgeschlagen war, das die Bösen genauso wie es die „guten“ und alle andere machen, keinen Deut besser sind sondern sich selbst ins „bessere Licht“ rücken wollten indem sie anderen schlecht machten. Das ist mir sehr negativ aufgefallen und nicht einer der Redner hat diesen Punkt ausgelassen. Anstelle darüber zu erzählen was sie besser machen, erzählten sie was die anderen schlecht gemacht haben oder schlechter machen. Ein Punkt der mir in jeder Situation immer und überall übel aufschlägt. Ein No Go.

Wie gesagt es gab Aussagen denen kann ich mit reinem Gewissen locker zustimmen und dann gab es Aussagen wo ich sagen muss, da wurde zu wenig geforscht und hinterfragt. Ebenso gab es Aussagen wo der gute Gedanke zwar dahinter steckt, die Umsetzung des Ganzen, das Wunschziel jedoch wohl scheitern lässt.

Ein ganz ganz fettes Dankeschön an dieser Stelle, an die freundlichen und auf Sicherheit für jeden bedachten Polizisten. Sie haben einen echt guten Job hingelegt und ich fand es toll wie sie dafür bereit standen.

Ich habe gesehen wie sie aggressive Menschen aus dem Lager der „Guten“ aus der Menge ziehen mussten und deren Begründung warum sie so aggressiv waren war dann: „Ich darf pöbeln spucken und schubsen wen ich will, wir sind hier in Deutschland. Lassen sie mich los, ich zeige sie an weil ihr Griff mir weh tut“.

Ihr mögt mich jetzt alle verurteilen weil ich dort war und mir beide Seiten angehört habe. Doch ich habe immer gesagt ich hinterfrage bevor ich urteile und das es mir immer lieber ist eine Aussage selbst zu hören als den Medien zu vertrauen. Viele Aussagen wenn man nur 2 drei Wörter wegnimmt ergeben einen völlig anderen Sinn und genau das hatte ich auch vermutet, jetzt mit den Wörtern zusammen, also als zusammenhängendes Gesamtbild geben die Aussagen eine völlig andere Darstellung wieder. Faszinierend.

Und nein, das war keine Gehirnwäsche. Denn dann wäre meinen Meinung sicher deutlich positiver den „Bösen“ gegenüber eingestellt als sie ist.

Ja, ich werde weiterhin jeden Beitrag in dem gegen die „Bösen“ gehetzt wird aus meiner Startseite verbergen in FB wobei ich keinen entfreunden werde wenn er es macht, denn so etwas finde ich genauso albern wie die „guten“ heute in meinen Augen abgeschnitten haben. Deren Verhalten grenzte zum Teil an Kindergarten und zum Teil an blanken Hass und nein, ich werde nicht zu den „Guten“ wechseln, denn ich muss ehrlich sagen auf der Seite habe ich Angst gehabt Ich habe mich bedroht gefühlt. Und eine Aussage der „Guten“ ist mir immer noch in den Knochen:

BIST DU NICHT FÜR UNS, SOLLTE MAN DICH …

Sind wir schon so weit?

Denkt da mal darüber nach …

Nationalstolz und ihre Feiertage

Manche Menschen werde ich nie verstehen.

Frage an euch allen,

stellt euch einmal vor ihr lebt über ein paar Jahre hinweg in einem anderen Land und ihr lebt die angenehmen Seiten dieses Landes aus wie ihre Schatten Seiten. Ihr habt euch eingelebt gehört dazu. Dieses Land hat genauso wie wir hier nationale Feiertage und dergleichen.

Ihr wisst das es in dem Land in dem ihr lebt Trotz das ihr von Nachbarn etc gut aufgenommen worden seid starke Probleme auch mit Rassismus etc. Also ihr seid die dazugekommenen ihr seid für manche die Bösen.

Würdet ihr in diesem Land, wo ihr dazugekommen seid, also eure Wahlheimat, zu dem ihr jetzt gehört, den Tag der deutschen Einheit feiern?

Einen Nationalen deutschen Feiertag?

Einen Feiertag mit dem eure Wahlheimat überhaupt nichts mehr zu tun hat?

Und wie stellt ihr euch die Reaktionen vor, der Mitmenschen um euch herum, wenn ihr ihn feiern würdet? Wären die freundlich? Wenn ja warum?

Könnt ihr euch vorstellen was die über euch denken würden?

Oder wäre das falscher Nationalstolz?

Wäre es nicht Sinnvoller die nationalen Feiertage zu feiern zu dem Land in dem ihr wirklich Wohnhaft seid? Eurer Wahlheimat? Oder ist es für euch gleich?

Und könntet ihr die Menschen verstehen die darauf komisch reagieren?

Ich muss gestehen, ich persönlich würde so etwas wohl nicht tun. Ich halte so etwas tatsächlich sogar für provokativ und gefährlich.

Ich denke man sollte da schon Rücksicht nehmen auf das Land das man sich als Wahlheimat ausgesucht hat. Schließlich hat man selbst ja gewählt wo man Leben möchte.

Warum sollte ich also Nationalstolz zu einem Land zeigen in dem ich nicht Leben möchte? Schließlich gefällt es mir dort nicht mehr so gut, als das ich dort leben möchte. Da ich ja dann in dem Land meiner Wahlheimat bleiben wollen würde. Also warum stolz darauf sein? Für mich macht das immer noch keinen Sinn?

Erkläre mir einer den Sinn dahinter. Ich würde ihn zu gerne verstehen.

Vollverschleierung ja oder nein? Oder …

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Foto by: Nikon Mike

Burka Burkini und Kopftuch…

Schon so häufig gab es Diskussionen darüber und ich bin dort geteilter Meinung.
Bitte auch wenn ihr nicht einer Meinung seid bis zum Ende lesen.

Denn erst im letzten Teil steht meine Meinung zum möglichen Burka Verbot auch wenn es zwischendurch anders klingt.

Erstens sollte ich jedoch sagen dass ich die Diskussion über Burka Verbot in Deutschland einfach nur lächerlich finde.

Es gibt viel wichtiger Themen wie zum Beispiel Sicherung von Festen Arbeitsplätzen, Lücken beim Thema Zeitarbeit (nicht wieder für die Arbeitgeber sondern an die Arbeitnehmer gedacht), Sicherung von Grundrenten (die sollten meiner Meinung nach überm Hartz IV Satz liegen und nicht drunter),  Sicherung des Gesundheitssystems ohne Mehrkosten für Arbeitnehmer, Basisgrundsatz bei der Krankenversicherung (man sollte ihnen die Chance geben wieder in die gesetzliche hinein zu kommen). Etc.

Stattdessen beschäftigt man sich mit Themen die völlig am Thema vorbei sind.

Für mich steht Fest Religion darf und sollte nie über anderen Gesetzen stehen sondern zu aller erst hinten an. Warum? Egal in welcher Religion ich schaue, egal wo hin. Es kommt immer das gleiche bei heraus sobald sie größer gezählt wird gibt es Streit um etwas. Wir sollten sagen: Religion gehört nach Hause ins Private aber nicht mehr an die Öffentlichkeit. Gerade hier in Deutschland wo sooo viele aufeinander treffen. Also nix mit Glockengebimmel oder Trällern vom hohem Podest.

Zurück zur Bekleidung.

Anders wie manche „Freiheitskämpfer“ unter euch bin ich schon dafür dass man bestimmte Kleidungsrichtlinien einhält. Ich habe festgestellt wir Menschen neigen dazu unsere Freiheit so hingehend auszulegen das sie das für uns weitmöglichste Lücke nutzen und drüber hinaus. Ganz gleich ob es am Ende tatsächlich für uns gut ist oder eben nicht.

Anstelle uns über Freiheiten zu freuen die wir haben, wollen wir mehr davon und nutzen jede noch so kleinste Lücke um unseren Raum zu erweitern. Die unstillbare Gier des Menschen. Das dabei teilweise der Freiheitsraum anderer Menschen beschnitten wird interessiert den meisten Menschen gar nicht.

Und gerade deswegen stelle ich immer wieder fest dass manche Kleiderordnung zum Beispiel tatsächlich sogar Sinn macht.

Nehmen wir allein die Kleiderwahl bei Schülern in Schulen. Hätte es bei uns in der Schule damals eine Schuluniform gegeben wäre meinem Bruder und mir so einiges erspart geblieben. Da spreche ich aus Erfahrung. Warum? Weil es den Gruppenzwang schon gab. Und wir nie auch nur ein Markenteil in Nagelneu hatten.

Jetzt mag jeder sagen: ist doch gut so, die anderen haben ja den Fehler gemacht nicht ihr. Ja und? Es hilft einem Kind das Aufgrund dessen fertig gemacht wird jedoch nicht weiter. Eine Schuluniform schließt die Kopfbedeckung allerdings mit ein, jedoch sind in Schulen eher seltener Kopftücher das Problem da sind es eher die Cappys 😛

Kopftücher werden auch von Bauersfrauen getragen. Wenn jetzt wieder der Spruch kommt Nonnen aber auch, dann sage ich zurück: Das Argument zählt für mich nicht denn Nonnen kann man schon mit Religiösen Ober Frauen vergleichen aber nicht mit der allgemeinen Frau. Wenn ich ein gutes Beispiel Pro-Kopftuch bringen will sollte ich also die Nonne auf ihren Platz lassen wo sie hingehört und mich bei den Allerweltsfrauen und Männern umsehen. Denn es wird ja gesagt es sind die Frauen im Alltag die das Kopftuch tragen.

Also schaue ich mich auch bei denen um. Dort sehe ich bei den schon hier lebenden eben auch Kopfbedeckungen jeglicher Art. Also warum nicht auch ein Kopftuch? Zumal ich diese Tage noch ein Mädel gesehen habe dessen Gesicht allein durch das Kopftuch wunderschön zur Geltung kam.

Kopftuch als Religiöses Zeichen lehne ich jedoch grundsätzlich ab es sei denn man kann erkennen das es sich um OberFrauen wie die Nonnen handelt. Eine allgemeine Allerweltsfrau jedoch sollte selbst für sich wählen können. Völlig frei von Religion oder Tradition. Einfach nur ich hab bock drauf oder eben nicht.

Burkinis sind nicht von Männern erfunden worden wie viele sich drüber aufregen. Sondern von einer Frau für Frauen, die Begründung die sie allerdings nennt warum sie diese Erfunden hat finde ich persönlich empörend. „Weil muslimische Frauen sonst nicht Baden gehen dürften“.

Wo bleibt die freie Wahl der Kleidung hier? Wenn sie nicht im Badeanzug oder Bikini schwimmen gehen dürfen ist die Wahl ihrer Kleidung zu 99% nicht wirklich freiwillig sondern die Entscheidung ist durch die Religion (die bei solch einer Frage in meinen Augen nix verloren hat) oder durch Jemanden der die Religion vertritt entstanden. Religion sollte keine Entscheidungsgewalt haben!

Doch spreche ich hier gegen den Burkini? Definitiv NEIN, denn für Menschen die wie ich eine sehr empfindliche Haut haben zum Beispiel ist es eine Möglichkeit auch am Strand zu stehen und ins Wasser zu gehen. Und woher soll ich wissen ob die Burkini Trägerin unfreiwillig das Ding trägt? Warum also sich über Burkinis aufregen? Es sei denn man ist am FKK Strand. Da kann ich dann die Aufregung nachvollziehen aber sonst? Was spricht wirklich gegen ein Burkini? NIX. Punkt.

Was ist jedoch mit der Burka?

Wenn ich lese dass Jemand das mögliche Verbot einer Vollverschleierung mit dem „zurechtstutzen der Juden“ im 3ten Reich vergleicht kommt mir wieder das kotzen. So viel Idiotie auf einen Haufen habe ich selten gesehen.

Der Mensch der so etwas macht muss weder sein Gehirn eingeschaltet haben noch ein bissel Verstand im Kopf. Oder er hat noch nie einen Menschen mit Burka real vor sich gehabt und schätzt alle Menschen positiv ein.

Nicht die Frau in Burka ist es die eventuell für Probleme sorgen kann. Sondern die Burka an sich schafft eine Chance, die wie oben schon beschrieben, die Gier des Menschen nach mehr wieder unterstützt.

Mir sind schon öfters Personen mit Burka entgegen gekommen. Und seien wir ehrlich, ich sage nicht ohne Grund Personen. Ich spreche hier definitiv nicht von Frauen weil ich unter der Vollverschleierung mit Augengitter nicht erkennen kann ob sich darunter wirklich Männlein oder Weiblein verbirgt. Im Moment sind es wohl tatsächlich nur Frauen. Doch wie ich oben schon einmal schrieb, gibt man eine Chance wird sie auch genutzt. Mit Freiheiten kann der Mensch allgemein sehr schlecht umgehen und die schlechten Menschen leider noch weniger.

Eine Burka gibt Möglichkeiten die auch genutzt werden würden. Da bin ich mir sicher. Auch wenn ich gerne an das Gute im Menschen glauben wollen würde, in der heutigen Zeit schaffe ich das nicht mehr. Vor allem wenn ich mir manche Diskussionen über das Thema durchlese.

Vor allem die Muslimische Seite ist da schon sehr extrem. Von „Köpft alle Ungläubigen“ bis hin zum „Deutschland wir unterwandern euch“ liest man schon alles. Erinnert mich dann immer an die Flüchtlingsdiskussionen wo die Rechten schreiben „alle Flüchtlinge sind Verbrecher“ oder „ alle raus“.

Es ist gehopst wie gesprungen es gibt immer solche und solche. Und man sollte bei dem Thema an die Allgemeinheit denken, wie es leider wenige tun. Sie denken wenn sie Pro Burka sind wirklich nur ans ich selbst, wie sie ihre Freiheit sich zu kleiden bewahren wollen.

Das die Burka auch gesellschaftliche und psychologische Probleme schaffen kann wird schnell dabei übersehen.

Gesellschaftlich, weil viele die Ängste der Menschen vor einer Vollverschleierten Person nicht wahrnehmen oder ernst nehmen und ihr Recht auf „Religionsfreiheit“ anstelle der Kompromissbereitschaft viel zu groß schreiben. Wie wäre es, wenn man sich trotz einer anderen Religion mit den anderen einigt? Sagt okay, Kopftuch und Burkini sind genug für dieses Land? Ein wenig auf die Menschen die hier schon leben zugehen und sagen: Hey, es ist schon das wir hier sind und wir leben in einer Gemeinschaft nicht in einem abgetrennten Getto?

Dazu dann noch der psychologische Aspekt:
Ich habe in meinen Klinikzeiten eine junge Frau kennen gelernt die freiwillig eine Burka getragen hat. Durch das tragen dieser Vollverschleierung hat sie es nie gelernt ihre Ängste zu überwinden. Sie wurden Stärker bei jedem Blick den sie auf ihren Körper vermutete ist sie in Panik ausgebrochen. Sie glaubte anfangs daran dass die Vollverschleierung ihr Schutz davor bieten würde und zog sich damit weiter zurück.

Anfangs wirkte es so, als sei die Burka ein geniales Mittel damit sie wieder raus gehen könne, am Ende hat es sich als Irrtum erwiesen. Die Burka hat dafür gesorgt, dass sie sich nicht ihren Ängsten stellen konnte, sondern diesen sogar noch mehr Raum gab. Anstelle das sie mehr schaffte wurde es schlimmer. Als ich sie paar Jahre später wieder traf ohne jegliche Form der Verschleierung erzählte sie mir wie sie es geschafft hat ihren Ängsten keinen Raum mehr zu geben und bestätigte mir die Vermutung dass die Burka ihr KEINE Hilfe sondern ein Hindernis war. Erst als sie diese abgelegt hatte, konnte sie langsam anfangen wieder am Leben teil zu nehmen.

Eine Vollverschleierung ist für die Psyche des Menschen ein großes Risiko. Und das sollten wir bei unserem „Freie Kleiderwahl Schrei“ berücksichtigen. Nicht immer ist es für den Menschen gut seine Freiheiten zu haben. So gern er es sich auch wünscht. Die heutige Gesellschaft ist dafür prädestiniert sich selbst im Wege zu stehen.

Manche Verbote sind voll daneben schützen jedoch die, die ihre Freiheiten überschätzen. Da ist ein für und wider ob Verbote Sinn machen oder nicht.

Aus diesem Grunde glaube ich auch nicht, dass ein Verbot der Vollverschleierung wirklich Sinn macht. Viel wichtiger wäre es, den Menschen zu helfen, die so eine Vollverschleierung für nötig erachten.

Denn einen Grund muss es ja für den Wunsch sich vollends in Stoff zu hüllen geben.

Politik, Emotionen, Freundschaften

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… oder der Spruch: So fing das damals alles an.

Wer kennt es nicht die Situation mit seinen „Freunden“ nicht immer einer Meinung zu sein. Gerade was die Politik angeht ist es immer schwierig auf einer Wellenlänge zu sein, aus diesem Grunde sind Wahlen meist ja auch geheim.

Doch wie ist das wenn der Freund ein Ortspolitiker ist und man sich dann mit ihm auseinander setzt auch im Privaten? Und wenn man dann im Streit auseinander geht? Wie ist es dann?

Im Moment erlebe ich etwas das mir völlig Missfällt und wieder steht man zwischen den Stühlen.

Auf der einen Seite ganz liebe Menschen die ich sehr mag, allerdings vertreten sie die Meinung alles was im Privaten gesagt hat ginge auch der Öffentlichkeit etwas an da es die persönliche Gesinnung des „Politiker-Exfreundes“ ist. Auf der anderen Seite der Politiker mit dem ich immer noch eine Freundschaft verbinde, allerdings mit seinen politischen Ambitionen nicht einer Meinung bin. Durch intensive Gespräche ich die Beweggründe dazu durchaus nachvollziehen kann. Und diese Gespräche waren im ruhigen besonnenen Ton geführt. Man muss dazu sagen: nüchtern! Denn solche Gespräche sollte man nie führen wenn einer von beiden gerade nicht nüchtern ist.

Zwischen den Stühlen stehen heißt nicht dass man Neutral ist.

Eher im Gegenteil.

Es bedeutet das man weder dem einen 100% zustimmen kann noch dem anderen.
Neutral zu sein würde bedeuten sich völlig der Meinung zu enthalten.

Tut man das wenn man  sagt das man keinem von Beiden zustimmen kann? Nein, ich denke das ist schon eine Aussagekräftige Meinung!

Ich habe heute ein Bild gelesen (Spruch Bild auf Facebook), dass wohl auch auf die heutige Situation immer wieder gemünzt wird. Wobei ich dort schon so viele Fehlinterpretationen gesehen habe, das ich sagen müsste: Leute befasst euch bitte noch einmal mit dem Thema 2ter Weltkrieg. Vor allem mit der Zeit davor. Ich habe mich in der Schulzeit schon sehr viel mit diesem Thema und gerade den Anfängen befasst. Dazu trug eine Biografie die wir in der Schule schreiben mussten erheblich mit bei. Die Zeit vor dem Krieg war eine gruselige Zeit. Wenn man das aus dem Munde eines Menschen hört der dabei war wird es fast schon greifbar.  Und ich habe nicht nur eine Frau darüber reden hören.

Schon allein beim Zuhören musste ich schlucken. Noch mehr schlucken muss ich heute wenn ich lese wie häufig der Spruch: „So fing das damals alles an“ aus den Reihen lese, die genauso reagieren wie es damals schon der Fall war. Gegen die rechte Hetze wird mit aggressiver Stärke gegen Hetze betrieben. Wusstet ihr dass sich das Verhalten so dermaßen ähnelt das es fast schon lächerlich wirkt?

Da reden die Linken von Vernunft und wir müssen doch etwas tun und was machen sie? Genau das gleiche wie ihre Gegner. Bildlich mit der Faust drauf hauen auf das kein Wort mehr heraus kommt.

Auf YouTube kann man ganz gut sehr viele Dokumentationen darüber sehen und wenn man die gesehen hat versteht man unter dem Bild etwas völlig anderes als ihr es gemeint habt.

Aber um es jetzt auf den Punkt zu bringen und zurück zu dem Spruch Bild zu kommen auf dem Der Spruch eines Holocoustüberlebenen stand:

Ich beziehe klar Stellung ich bin weder für rechts noch für links.

Wie? Das ist doch neutral? Werden jetzt sicherlich manche sagen. Ich muss da deutlich wiedersprechen.

Wenn mich einer fragen sollte eher rechts oder links. Dann heißt das nicht ich bin neutral, sondern dann heißt das ich baue eine neue Position ein, die von außen Zugriff auf beide hat. Das ist auch eine Stellung und in der fühle ich mich besser als in irgendetwas anderem. Warum?

Wenn beide Seiten sich mit scheiße bewerfen sind am Ende beide beschissen.

Ich verbinde die Seiten durch eine Art dritten Punkt. Das keiner von beiden als Sieger hervorgehen kann sollte jedem klar sein. Denn solange wie beide Seiten immer noch teils Recht haben wird es ewig so weitergehen.

Vielleicht wird sich einer als Sieger fühlen der andere weniger aber am Ende sind wie gesagt beide beschissen.

Und ob das gerade toll ist das Gefühl wage ich zu bezweifeln. Was für einen Sinn macht es auch dem anderen etwas vorzuwerfen, was man selbst als Mittel verwendet um den Vorwurf zu gestalten?

Vor allem finde ich es schlimm wenn es Freunde sind oder auch waren die sich mit dem Thema befassen. Denn dann kommen die Emotionen mit ins Spiel. Beiträge werden nicht mehr sachlich gesehen sondern mit Hass gefühlt. Jeder Mensch weiß das, man kann nur auf jemanden wütend sein den man vorher auch in irgendeiner Form gut gefunden hat und Wut und Hass sind mindere Gefühle die nicht dazu beitragen das es einem besser geht. Sie tragen dazu bei, das man sich selbst ins Aus stellt. Das man sich selbst falsch verhält.

Ich selbst weiß genau wie schwer das ist, denn es gibt Menschen auf denen ich auch wütend bin und immer wenn ich etwas von ihnen lese oder höre oder sie sehe merke ich wie sich in mir alles zusammenzieht und ich am liebsten der ganzen Welt hinaus brüllen würde wie falsch diese Menschen doch sind. Und was ihr Verhalten und auch ihre Worte in mir auslösen.

Dabei habe ich festgestellt dass genau das mich nieder macht. Das ich genau dadurch mich selbst herabwerte. Denn die Menschen in meinem Umfeld müssen selbst erkennen was vor sich geht, sie müssen selbst die Falschheit dieser Menschen erkennen. Anders lernen sie nicht, sonst wiederholt es sich sein Leben lang. Und am Ende stehe ich als die Böse dar. Nein!

Wichtiger ist es, die Menschen zu beobachten in der Nähe zu bleiben sodass man sollte doch etwas Schlimmes passieren man tatsächlich eingreifen kann. Jedoch nur so weit das man den anderen Menschen nicht in seiner Meinung beeinflusst oder gar einschränkt.

Natürlich wünscht ich mir manches Mal meine Freunde würden auch auf mich hören. Das würde für mich vieles einfacher machen. Doch Menschen sind unterschiedlich sie reagieren anders und manches Mal liegt man selbst auch falsch. Um das zu vermeiden. Ist die Position nur dann einzuschreiten wenn wirklich etwas körperlich Gefährliches Passiert nötig.

Die Gefahr sehe ich bei dem vorrangegangenen Thema nicht. Da ist es nur ein Kampf der inneren Emotionen die nicht kompatibel sind mit den heutigen Medien. Ein Show Kampf. Wobei der Politiker es eindeutig besser macht. Er greift die Personen die gegen ihn sind nicht öffentlich an wie sie es machen. Die Show ist also nur einseitig. Mich macht es traurig dass sie überhaupt vorhanden ist.

Wenn man so eine Wut ins ich verspürt bedeutet das nicht das man sei alleine aushält. Denn irgendwo muss die Wut auch hin. Man sollte es nur so erzählen dass die Menschen verstehen wie es gemeint ist. Denn Wut und Hass sind persönliche Gefühle und sind für die öffentlichen Augen und Ohren ungeeignet, haben demzufolge auch nichts auf einer Sozialen Plattform wie Facebook unter öffentlichen Beiträgen zu suchen. Denn das zu tun ist Hetze.

Ich habe noch nie Jemanden in Wut und Hass schreiben oder reden sehen der sich selbst nicht damit unglaubwürdig und lächerlich machte.

Traurig aber wahr.

Also liebe Freunde, ich weiß nicht ob ihr das hier lest. Wenn ja und ihr euch angesprochen fühlt dann hoffe ich ihr missversteht meine Worte nicht sondern könnt dem folgen was ich sage. Ich verurteile nicht eure Emotionen, ich stelle auch nicht eure Glaubwürdigkeit in Frage. Sondern ich mag es persönlich nicht wie ihr mit den Emotionsgeladenen Erfahrungen umgeht. Die Art und Weise sich zu äußern in der Öffentlichkeit macht es mir schwer und zürnt in mir selbst Wut. Weil ich eines nicht mag.

Und das ist HETZE, egal von wem sie kommt!

Denn kein Hintergrund legitimiert Hetze.

Ich bin deutsche … ja und?

12778944_1698221833796901_5868236760265762618_oFoto by: Rolf Schmitz

Mal eine Frage:
Warum schämen sich gerade so viele deutsch zu sein?

Ich bin deutsche und sorry ich schäme mich nicht dafür deutsch zu sein.

Meines Vaters Wurzel stammen aus den Niederlande und meines Opas Wurzeln aus Polen.

Trotzdem bin ich deutsche, von Geburt ab an. Ich habe immer hier gelebt.

Genauso deutsch wie viele Migranten die hier leben. Mit denen ich zusammen arbeite (und Spaß habe). Aber auch diejenigen die Scheiße bauen.

Die sind auch deutsch.

Müssen wir uns jetzt alle schämen?
Für was?
Warum?

Nein ich schäme mich nicht in Deutschland zu leben und Deutsche zu sein.

Wenn ich mich unbedingt Fremdschämen möchte tue ich es zum Beispiel für die Menschen die sich gerade schämend deutsch zu sein, denn sie haben nicht verstanden das das alles nichts mit „deutsch“ zu tun hat.

Ja, Deutschland hat die erschreckende Vergangenheit und

ja, derzeit gibt es hier in Deutschland einen Umschwung.

Doch nennt man das was jetzt passiert ist wirklich deutsch? Wer das tut übersieht etwas Gravierendes. Wenn ich mich unbedingt Fremdschämen möchte,

dann  für die Menschen die immer noch Ausgrenzung betreiben und

mit dem Finger auf andere zeigen,

Vorurteile schüren,

Parolen schwingen und

ihre Wurzeln tief im Rassismus verankert sehen.

Trauriger Weise gibt es solche Menschen überall auf der Welt.
Genau für diese Menschen schäme ich mich.

Überall auf der Welt. Nicht nur deutsch.

Ich bin deutsche ja und?

Man muss doch dagegenhalten … oder?

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Facebook ist voll von Links über das AFD Wahlprogram,

Witziger Weise ist es von all jenen Medien wieder gegeben die, als der Angriff auf Köln zur Silvester Nacht noch als „Lügenpresse“ bezeichnet wurden. Jetzt wo es um das Wahlprogram geht sprechen sie auf einmal die volle Wahrheit, nehmen nichts mehr aus ihrem Zusammenhang und sind toll?

Ich habe über das Wahlprogramm der AFD noch keinen einzigen Link auf FB gesehen der nicht eine Zusammenfassung wieder gab. Wenn man sich informieren möchte sollte man jedoch nicht Zusammenfassungen lesen und keiner sollte mit Links von Medien argumentieren die zu Silvester noch als Lügenpresse betitelt wurden, warum nicht?  Weil es als Argument unglaubwürdig erscheint. Und warum keine Zusammenfassungen? Diese besagen aus, das etwas so zusammengefasst ist, also etwas weggelassen wurde, wie der Leser es verstanden hat bzw. verstanden haben will.

Nach der Sache mit dem Schießbefehl, die ich, wenn es nicht so traurig wäre, lustig finde. Muss ich gestehen dass ich von Zusammenfassungen jeglicher Art gerade bei so wichtigen Themen abrate. Denn anders als man im Internet gerade auf Facebook lesen kann sind AFD Wähler nicht dumm, sie sind keine Vollpfosten, braune Suppe, Hirnverbrannte, Gehirnlose etc. Sondern es sind genauso Menschen wie du und ich und selbst wenn sie Anhänger der NPD wären würde das keinen Unterscheid machen. Krank? Ja irgendwie schon aber unabänderbar. Und bei So zusammenschnitte ohne Quellennachweiß oder wo die Quelle eine eindeutige Fakeseite ist, das weiß ein jeder sind unglaubwürdig. Argumente die nicht ziehen.

Heute Morgen habe ich zum ersten Mal seit langem einen Vernünftigen Beitrag über das Thema AFD gesehen. Und genau so wie ich sage: Das wiederholt sich nicht weil Menschen etwas braunes wählen sondern weil Menschen andere Menschen dafür Vorurteilen, und ausgrenzen. Genau aus diesem Grund kann sich so etwas wiederholen. Und das wird es immer wieder tun.

Wie ich schon einmal schrieb habe ich mich stark mit dem Thema des zweiten Weltkrieges beschäftigt und genau das ist es was irgendwie keiner der etwas weiter links gerichtet ist sieht. Nicht die Wähler sind es die es komplizieren und zu dem machen wie es früher war. Sondern genau die, die über die Wähler herziehen die sich nicht die Zeit nehmen, die nicht Geduld haben, die Beleidigungen verwenden, die Ausgrenzen obwohl sie gegen Ausgrenzung sind. Ein Widerspruch in sich.

Ich lese immer wieder bei den Schimpfenden die auf AFD Wähler etc schimpfen und diese Beleidigen das sie Angst davor haben das sich so etwas wie das Naziregime wiederholt. Warum tun sie dann genau das, dass es sich wiederholen kann? Denn sie sind es mit aller Kraft die das, was wir nicht wollen, verfestigen.

Ich kann nur vermuten warum sie es tun. Denn Jemanden der felsenfest von etwas überzeugt ist und Parolen schwingt, die in unseren Augen wahnsinnig Dumm erscheinen mit vernünftigen Argumenten zum nachdenken zu bringen ist eine Mamut Aufgabe. Wenn es bei einem schon schwierig ist, wie soll das bei so vielen funktionieren?

Jedoch trauriger weise ist genau diese Mamut Aufgabe das, was als einziges uns von der damaligen Zeit unterscheiden würde. Doch dafür haben die Menschen viel zu sehr mit sich selbst zu tun, sind zu aufbrausend, lassen sich von den Parolen Schwingern provozieren und glauben man müsse dagegen halten.  Wenn ihr doch alle so schlau seid und die anderen dumm. Warum nutzt ihr dann eure Klugheit bitte nicht? Dagegenhalten ist wie ein Angriff. Doch mit Angriff erzeugt man nur neue Gewalt.

Es ist verdammt schwer. Und in der heutigen Zeit ist der einfachste Weg für viele immer der Beste. Leider war das noch nie so. Denn immer nur der steinige Weg führt am Ende zum richtigen Ziel.

ich glaube wenn alle nun einmal umschwenken würden. Und es auf diese Art wirklich probieren würden. Wäre es weitaus weniger was da Parolen von sich gibt.

Aber das probiert keiner bzw die meisten gebenzu schnell  auf. Geduld ist eine Tugend und sich nicht provozieren lassen von ist etwas das gelernt sein will.Vor allem wird es schwer bei Menschen die sich erst mal völlig verschlossen haben. Kein Wunder bei der Gewaltigen „Macht“ die da auf sie niederprasselte. Ich kann das gut nachvollziehen. Wenn ich eine Meinung bin und die anderen mich direkt als dumm betiteln und es überall herum posaunt wird wie scheiße man doch ist und dumm würde ich mich auch erst einmal sperren. Das ist eine völlig normale Menschliche Reaktion.

Argumente sollen jedoch nicht schlagen. Argumente zu haben bedeutet nicht ein Machtspiel zu gewinnen wie es heute zum Sport geworden ist. Sondern auch Argumente müssen vorsichtig angebracht werden. Sie müssen langsam reifen.

Es sind keine Schlagabtausch Geräte die mehr Macht bedeuten. Es darf kein Machtspiel auf euren Seiten sein. Ich bin besser weil ich die richtige Meinung habe. Sondern es muss ein Miteinander werden. Hey, ich habe diese Meinung was hälst du davon? Könntest du dir vorstellen das?

Aber miteinander? Was ist das? Kann man das essen?
Jeder lebt doch heute fast nur noch für sich.

In den Kommentaren gerade jemanden gelesen die schreibt ihr gebe das entfreunden ein gutes Gefühl. Sie wüsste nicht warum man sich auf den laufenden halten sollte.

„Ausgrenzung gibt ein gutes Gefühl?“ Lese ich aus der Aussage. Und das ist völlig in Ordnung?

Danke erst einmal für den Tollen Beitrag. Wir sind auf FB zwar nicht befreundet doch ich habe dich schon seit längerem Aboniert weil deine Sichtweise mir gefällt. Danke.

Nun zu dem Punkt wie kann ich Jemanden der felsenfest in seiner Meinung überzeugt ist zum Nachdenken bringen. Denn überzeugen muss er scih am Ende selbst. Was wir machen können ist ihm Ansätze geben das er ins nachdenken kommt.

1. In dem man ihm bis zum Ende zuhöre und alles was er sagt beachtet. Selbst wenn es einem auf die Nerven geht.

2. In dem man dann seine Argumente vorsichtig wiederlegt.

3. In dem man Zitiert und den Original Quellennachweiß erbringt damit er das Zitat auch im vollen Zusammenhang lesen kann.

4. Wenn er eine andere Aussage aus dem Text heraus liest, diese sich anhören ohne sie vorzuverurteilen. (ein sehr großes Problem). Der Aussage wenigstens die Chance geben auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Denn man ist manches Mal erstaunt wie zweideutig manche Texte interpretiert werden können.

5. Sollte es so ein Text sein, ihm die eigene Sichtweise des gelesenen noch einmal nahe legen und fragen ob es nicht auch so herum sein könnte. (Ihm also eine Chance geben unsere Sichtweise zu sehen). Fragen Verwenden als Argumentation um das Nachdenken anzuregen.

6. Sich Zeit nehmen und davon sehr viel. Denn so ein verwurzelter Glaube ist nicht von einem auf den anderen Tag korrigiert.

7. Sich auch hin und wieder wiederholen damit sich die Ansicht verfestigt so wie er seine Parolen Wiederholen wird. Aber nie aggressiv dabei werden. Selbst wenn er es wird.

8. Ruhig bleiben

9. Neutral Argumentieren sodass er die Chance hat unsere Sichtweise erst einmal von außen zu betrachten.

10. Seine Sichtweise nicht angreifen.

Könnt ihr nicht?

Dann rate ich lieber bei dem Thema zu schweigen.

Denn alles andere verfestigt dessen glauben.

Denn mit Ausgrenzung und Beleidigung erreicht man nur eines: Gegenwehr. Und dabei ist es scheiß egal in welcher Situation man dieses anwendet, sei es in der Politik bei Flüchtlingen, im Disput mit Freunden, und auch sonst. Manches mal ist Abstand nehmen und das Thema auslassen für eine Bestimmte Zeit auch angebracht. Mit etwas Abstand kann man dann wieder von vorne Anfangen.

Ja manches Mal sollte ich auch lieber schweigen. Doch ich schreibe es hier und nicht in Facebook. Denn ich weiß genau das es da wieder ein paar gibt die glauben man müsse schon mit Gewalt gegen Gewalt angehen. Man muss ja dagegen halten. Doch dagegen halten ist ein glatter Angriff.  Warum wird das nicht verstanden?

Ich halte nicht dagegen ich gebe andere Möglichkeiten und zeige sie auf. Den Rest muss der Mensch von sich aus machen.

Als wenn das dagegen halten jemals zu etwas geführt hätte?

Ich habe auf jeden Fall noch nie von einem dauerhaften (und damit meine ich wirklich Dauerhaft) Erfolg gehört. Ihr etwa?